Monschau - Rapunzel gefangen im Turm der Monschauer Burg

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Rapunzel gefangen im Turm der Monschauer Burg

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Mit bunten Kostümen und Gesang entführten die Darsteller auf der Monschauer Burg zahlreiche Kinder und Erwachsene in Rapunzels Märchenwelt. Foto: Anna-Luisa Jansen

Monschau. Ein unerschrockenes Mädchen von heute kämpft gegen eine bösartige Zauberin und für die Liebe zu ihrem Traumprinzen. Gefangen im Burgturm, stellt sie sich den Herausforderungen der Zauberin und des Erwachsenwerdens.

Diese tragische Liebesgeschichte spielte sich am Dienstag auf der Monschauer Burg ab. Rund 1100 Kinder und Erwachsene wurden in Rapunzels Märchenwelt entführt und mit einem Singspiel auf der Burg verzaubert.

Das Familien-Musical wurde von der Musikbühne Mannheim in Kooperation mit dem „BAAL novo Theater Eurodistrikt Offenburg“ aufgeführt. In Zusammenarbeit mit der Städteregion Aachen und der Sparkasse Aachen wurde das Stück erstmals in Monschau präsentiert.

Besonders begeistert waren die Kinder von den bunten Kostümen und dem tollen Gesang ihrer Lieblingsprinzessin Rapunzel. „Da fühlt man sich fast wie im echten Märchen“, sagte die achtjährige Isabel Ewald aus Höfen voller Freude. Aber auch die anderen Darsteller, wie zum Beispiel Daniela Grundmann in der Rolle der Zauberin konnten ihre Rolle überzeugend rüberbringen. „Vor der Zauberin kann man schon ein bisschen Angst bekommen“, sagte Isabel.

Das Märchen der Gebrüder Grimm lockte die Kinder vor allem mit Humor und Gesang in eine verzauberte Welt.

Auch die Eltern waren begeistert und merkten an, dass vor allem die 800 Jahre alte Burg Monschau als Veranstaltungsort perfekt zum Inhalt des Stückes passt. „Das ergänzt sich wunderbar“, erklärte Bettina Els-Kirch, die ihre beiden Töchter bei dem sommerlichen Wetter nach Monschau begleitet hatte.

Schrille Kostüme, eine packende Geschichte und musikalische Talente auf der Bühne inszenierten das Märchen auf moderne Art und Weise und zogen das Publikum in ihren märchenhaften Bann.

Denn so wie Rapunzel von der Schauspielerin Judith Devise dargestellt wurde, hätten die Gebrüder Grimm sie wohl nicht mehr wiedererkannt. Frech tanzte sie ihrer Mutter auf der Nase herum und wirkte ihrem Prinzen gegenüber, der von Benjamin Wendel gespielt wurde, mitunter aufmüpfig, bevor sich die beiden in einander verlieben.

In den folgenden Tagen werden beim Monschau-Festival, das in diesem Jahr zum 18. Mal stattfindet, noch zahlreiche Zuschauer erwartet. Die Veranstalter hoffen auf ebenso gefüllte Ränge wie am Dienstag.

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