Vogelsang - Rangerin aus Philadelphia zu Besuch im Nationalpark

Rangerin aus Philadelphia zu Besuch im Nationalpark

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Bei einer Führung durch die Ausstellung „Wildnis(t)räume“ mit Nicole Maroschek vom Nationalpark-Zentrum (mi.) informierten sich Sara Karpinski (r.) und US-Generalkonsul Michael Keller (l.) über die biologische Vielfalt im Nationalpark Eifel

Vogelsang. Der Nationalpark Eifel hatte kürzlich Besuch von einer Vertreterin des „US National Park Service“: Sara Karpinski ist eine von über 20.000 Mitarbeitern des amerikanischen National-Park-Services. Auf Einladung des US-Generalkonsulats Düsseldorf machte sich die 29-jährige Rangerin im Nationalpark-Zentrum Eifel einen Eindruck von dem Nationalpark im Westen Deutschlands und der Arbeit ihrer deutschen Kollegen.

In Begleitung von US-Generalkonsul Michael Keller und Jutta Tatzelt vom US-Konsulat in Düsseldorf traf Karpinski auf die Ranger der Nationalparkwacht, ehrenamtliche Nationalpark-Waldführer und Junior-Ranger. Wie sich ihre Arbeit überschneidet und unterscheidet – darüber tauschte sich die amerikanische Rangerin angeregt mit ihren deutschen Kollegen aus.

„Die nordamerikanischen Schutzgebiete sind uns bezüglich der Größe und ihrer über 100-jährigen Erfahrung weit voraus. Allen gemein ist jedoch, dass dort Menschen arbeiten, die sich für die Sache begeistern und diese Begeisterung weitergeben“, brachte es Dr. Jochen Spors in Vertretung der Nationalparkleitung Eifel auf den Punkt.

Sara Karpinski hat einen Master in Geschichte und auch an der Humboldt-Universität Berlin Deutsch und Geschichte studiert. Sie arbeitet seit 2011 als Rangerin im Independence National Historic Park in Philadelphia und im Valley Forge National Historic Park in King of Prussia, wo sie den Besuchern die Gründungsgeschichte der USA nahe bringt. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Interaktion mit Schülern und Besuchern mit unterschiedlichstem Hintergrundwissen, für die sie besondere Programme und Führungen ausarbeitet.

Die USA schützt nicht nur ihre Naturschätze in Nationalparks, sondern auch historische Stätten, indianische Höhlen und sogar die Freiheitsstatue als National Monument in Nationalparks. „Ich bin sehr beeindruckt von der Modernität der Ausstellungen hier, vor allem von der interaktiven Beteiligung der Besucher und dass so viel Wert auf Barrierefreiheit gelegt wird. Das gibt es bei uns so nicht“, zeigte sich Rangerin Karpinski begeistert von der Erlebnisausstellung des Nationalpark-Zentrums „Wildnis(t)räume“ und dem NS-Dokumentationszentrum.

Sara Karpinski besucht Deutschland auf Vermittlung der US-Botschaft in Berlin und startete ihre Tour im Nationalpark Sächsische Schweiz. Nach ihrem Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen flog Sara Karpinski weiter nach Berlin – dort stand der Besuch von Europarc, der Dachorganisation der deutschen Großschutzgebiete sowie der Internationalen Tourismus Börse (ITB) an. Ein erster Austausch über das Düsseldorfer Konsulat zwischen dem US National Park Service und dem Nationalpark Eifel war im vergangenen Jahr zum 100-jährigen Bestehen der amerikanischen Nationalparks zustande gekommen.

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