Raiffeisenbank: Rekordwachstum und eine schöne Dividende

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Simmerath. Begeistert zeigten sich die Vertreter der Raiffeisenbank Simmerath in der Eicherscheider Tenne, denn die Bank konnte durchweg gute Zahlen präsentieren.

Zu Beginn ihres Berichtes gingen Olaf Jansen und Ingrid Alt auf die zunehmenden Anforderungen der Regulatorik und die neuen Eigenkapitalvorschriften ein. Der Vorstand kritisierte die zunehmende Flut an Vorschriften aus Brüssel.

Trotz hartem Wettbewerb und schwieriger Rahmenbedingen konnte die Raiffeisenbank in 2013 ein Rekordwachstum erzielen.

Zufrieden zeigte sich der Vorstand auch mit der Entwicklung bei den Kundeneinlagen. Diese stiegen um 13 Millionen Euro (7,8 Prozent).

707 neue Mitglieder konnten vom Geschäftsmodell der Raiffeisenbank überzeugt werden und dadurch erhöhte sich das Geschäftsguthaben um 380.000 Euro.

„Unser Kernkapital hat sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt und beträgt jetzt 19,955 Millionen Euro, hob Olaf Jansen stolz hervor. Trotz der flachen Zinsstrukturkurve konnten die Zinserträge um 136.000 Euro auf 6,74 Millionen Euro erhöht werden.

Bei der Vermittlung von Bausparverträgen konnte ein Plus von 22,2 Prozent verzeichnet werden und ein Bausparvolumen von 18 Millionen Euro wurde vermittelt.

Das Immobiliengeschäft trug mit 16 vermarkteten Objekten ebenfalls positiv zum Provisionsergebnis bei.

Ein paar Sonderfaktoren trieben die Sachkosten im Jahr 2013 in die Höhe. Die Sonderprüfung der Deutschen Bundesbank belief sich allein auf 104.000 Euro. Daneben führten Projekte wie schlankere Kreditprozesse, das Gesundheitsprogramm für Mitarbeiter, ein neuer Internetauftritt und notwendige Umbauten der Geschäftsstelle in Gey trugen dazu bei. Und auch die Personalkosten stiegen um 155.000 Euro auf 3,382 Millionen Euro.

Es werden wie im Vorjahr 219.000 Euro an die Mitglieder als Dividende ausgeschüttet.

45.000 Euro flossen an Spenden in die Region – an Schulen, Vereine und den Mitmachzirkus Soluna. 806.000 Euro wurden an Steuern gezahlt, davon rund 400 000 Euro Gewerbesteuer, über die sich die Kommunen freuen dürfen. 1,8 Millionen Euro Nettogehälter flossen an die Mitarbeiter.

In der Rekordsumme von 48 Millionen Euro Darlehen und 6 Millionen Euro Förderkrediten sieht der Vorstand ebenfalls einen Beitrag zu Weiterentwicklung der Region.

Auch 2014 gut gestartet

„Auch der Ausblick ist gut“, stellte Olaf Jansen fest. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2014 liege man voll im Plan.

Zum Schluss der Versammlung gab es dann noch ganz besondere Ehrungen: Irmgard Brandenburg wurde für 30 Jahre Betriebszugehörigkeit, Guido Maaßen für 35 Jahre und Gregor Lutterbach, der Ende Mai 2014 aus den Diensten der Raiffeisenbank ausschied, für 50 Berufsjahre bei der Bank geehrt. Mit langanhaltendem Applaus wurde der langjährige Leiter der Kreditabteilung und jetzigen Leiter der Immobilienabteilung der Raiffeisenbank in der voll besetzten Tenne in Eicherscheid feierlich verabschiedet. Sichtlich gerührt nahm Gregor Lutterbach die Geschenke und Glückwünsche von Vorstand, Aufsichtsrat und Belegschaft entgegen.

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