Raiffeisenbank: Modernes Gebäude statt Türmchenhaus

Von: ag
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Spatenstich für das neue Gebäude der Raiffeisenbank an der Bundesstraße in Roetgen: Vorstandsmitglieder, Mitglieder des Aufsichtsrates, Filialleiter, Architekten, der Bürgermeister und die Mitarbeiter Bauamtes der Gemeinde waren beim offiziellen Start der Bauarbeiten dabei. Foto: A. Gabbert

Roetgen. An der Stelle an der Bundesstraße in Roetgen, wo einst das so genannte Schmiddem-Haus mit dem markanten Türmchen stand, erfolgte am Freitag der erste offizielle Spatenstich für den Bau eines neuen Geschäftshauses der Raiffeisenbank.

Dort soll jetzt ein dreistöckiges Gebäude entstehen. Im Erdgeschoss sollen Serviceplätze und Beraterzimmer ihren Platz finden. Im Untergeschoss wird eine Schließfachanlage entstehen. Das erste Stockwerk ist für die Kreditabteilung vorgesehen, während im zweiten Obergeschoss eine Beratungsstelle im Loungestil für sehr vermögende Privat- und Firmenkunden geplant ist. Entworfen wurde das Gebäude von den Architekten Peter Kutsch und Adam Czapla.

Insgesamt werden 14 Arbeitsplätze in dem Gebäude entstehen, in dem viel Glas für Transparenz sorgen soll. „Das neue Gebäude soll modern und nicht so banktypisch erscheinen. Wir wollen hier eine Wohlfühlatmosphäre schaffen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank eg Simmerath, Olaf Jansen. Er sei froh, dass in der kommenden Woche mit den Rohbauarbeiten begonnen werde und hoffe, dass das Gebäude innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden könne. Jansen dankte dem Bauamt der Gemeinde Roetgen und der Städteregion für ihre Unterstützung. Außerdem dankte er auch den Nachbarn, die nach „anfänglichen Irritationen“ das Projekt nun sehr positiv aufnehmen würden.

Der Abriss des Schmiddem-Hauses und die Fällung alter Bäume hatte im vergangenen Jahr bei zahlreichen Bürgern für Empörung gesorgt, insbesondere auch beim Heimat- und Geschichtsverein. Dass sich die Raiffeisenbank letztlich für diesen Standort entschieden habe, sei „reiner Zufall“ gewesen, erklärte Jansen. Die Bank sei schon länger auf der Suche nach einem geeigneten Standort gewesen, da der Mietvertrag für die Filiale an der Jennepeterstraße wegen Eigenbedarfs gekündigt worden sei. Ursprünglich sei geplant gewesen, als Mieter in das Erdgeschoss des neuen Gebäudes einzuziehen. Die Raiffeisenbank habe damals den Kontakt zwischen der Eigentümerin des Grundstücks und einem Investor hergestellt. Nach dem Abriss des Schmidden-Hauses und der einhergehenden Empörung habe sich der Investor aber zurückgezogen. Daraufhin habe dann die Raiffeisenbank das Gelände selbst gekauft, erklärte Jansen. „Letztlich war es dringend nötig, eine neue Bleibe zu finden.“

Die „anfänglichen Probleme“ seien „Gott sei Dank erledigt“, sagte Roetgens Bürgermeister Manfred Eis. Er freue sich über die neue Filiale und die neuen Arbeitsplätze in der Gemeinde.

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