Rätsel um den Nationalpark Eifel: „Praktikum für die Umwelt”

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Höfen. Welches Tierfell fühlt sich am weichsten an? Wie möchte Hubert vom Venn die Ranger am liebsten nennen? Und was siehst du auf dem Fußboden? Diese und viele weitere Fragen haben die Kinder in der Ausstellung des Nationalpark-Tors Höfen über eine halbe Stunde rätseln lassen, bis sie das Torjäger-Quiz gelöst hatten.

Konzipiert wird das Quiz von Annika Hensch, derzeit Praktikantin für die Umwelt im Nationalpark Eifel. „Neben der Arbeit am Torjäger-Quiz habe ich viele weitere wertvolle Erfahrungen gesammelt”, berichtet die angehende Diplom-Pädagogin von ihrer Praktikumszeit.

So leitete sie nach kürzester Zeit selbstständig Führungen durch den Nationalpark, betreute Messestände und unterstützte ihre Kollegen beim Ausbau des Junior Ranger Programms.

Jährlich zwei Praktikanten

Jedes Jahr setzt das Nationalparkforstamt Eifel zwei „Praktikanten für die Umwelt” für je fünf Monate ein. Eine dieser Stellen bezieht sich auf den Bereich Kommunikation und Naturerleben und eine weitere auf die Umweltbildung für Kinder. Organisiert und gefördert wird das „Praktikum für die Umwelt” von EUROPARC Deutschland und der Commerzbank.

Auch für das kommende Jahr können sich interessierte Studenten bis zum 15. Januar 2011 für die beiden vergüteten Praktikantenstellen im Nationalpark Eifel oder für ein Praktikum in einem der anderen 25 Großschutzgebiete bewerben.

„Abwechslungsreiche Arbeit, unverwechselbare Charaktere und auch mich selbst habe ich hier besser kennen gelernt”, resümiert die Naturpädagogin Annika Hensch, „das Einzige, was ich nicht gelernt habe, ist, vernünftig Eifeler Platt zu sprechen.”

Ein paar Wochen bleiben ihr noch zum Üben und bis die Uni Bielefeld wieder ruft. Bis dahin wird sie weiter am Torjäger-Quiz arbeiten und es mit Schulklassen erproben, damit das Quiz pünktlich zur Wandersaison 2011 fertig wird.
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