Mützenich/Köln - Radtour zum Dom für einen guten Zweck

Radtour zum Dom für einen guten Zweck

Von: smb
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Jeden ersten Samstag im Monat fahren Radfahrer aus Mützenich, Breinig und Roetgen zur Domplatte nach Köln. Mit dem Startgeld unterstützen sie die Mexiko-Hilfe der DFB-Stiftung.

Mützenich/Köln. Jeden ersten Samstag im Monat macht sich eine Gruppe aus Mützenich auf den Weg zur Domplatte nach Köln. Aber die Eifeler fahren nicht mit Bahn oder Auto, sie schwingen sich auf ihre Fahrräder. Und mit dem monatlichen Ausflug tun sie nicht nur etwas Gutes für ihre Gesundheit, denn bei jeder Fahrt wird ein Startgeld fällig, das dann gespendet wird.

Mit diesem Startgeld unterstützen die Mützenicher das Waisenhaus Casa de Cunca in der mexikanischen Großstadt Queretaro. Der ehemalige DFB-Präsident Egidius Braun, der guten Kontakt zu den Mützenicher Vereinen pflegt, hat 1986 nach der Fußball die Mexiko-Hilfe der DFB-Stiftung gegründet.

Eifeler oft dabei

Zehn Jahre später hat eine Gruppe von Radfahrern aus Breinig, dem Heimatort von Egidius Braun, die Radfahrt für den guten Zweck 1996 ins Leben gerufen. Später schloss sich eine Gruppe aus Roetgen an und dann über Norbert Steffens dann auch die Mützenicher an. Seit 2001 fährt Norbert Steffens regelmäßig mit dem Rad zur Domplatte. Jeden ersten Samstag im Monat von Februar bis November schwingen sich die Sportler aufs Rad, um Spenden für die Mexiko-Hilfe zu sammeln.

Zehn bis zwölf Mützenicher aus TUS und TV sind meistens mit dabei. „Angefangen haben wir mit 10 Pfennig pro gefahrenem Kilometer”, erklärt Steffens. Seit der Euro-Einführung geben die Starter acht bis zehn Euro für 134 Kilometer. „Die Radsportgruppe hat der Popularität der Mexiko-Hilfe weit über den Bereich er Stadt Stolberg kontinuierlich Auftrieb gegeben”, bedankte Egidius Braun sich schon vor Jahren für das Engagement der Sportler.

Einige Mützenicher haben das Waisenhaus in Mexiko sogar schon besucht, um sich vor Ort ein Bild zu machen. In einigen Haushalten hängt seitdem ein Kalender mit Erinnerungsbildern an diese Reise.

Für den morgigen Samstag hat Initiator Norbert Steffens eine Sonderfahrt geplant. „Nicht alle können am ersten Samstag im Monat mitfahren, aber auch die sollen einmal die Gelegenheit bekommen, sich uns anzuschließen”.

Morgens früh geht es los

Am frühen Morgen, um 7 Uhr, treffen sich die Sportler am „Nachtigällchen” in Stolberg. Von dort geht es 67 Kilometer bis zum Kölner Dom. „Von dort fahren wir dann immer über die Deutzer Brücke, um ein Foto von der Gruppe mit dem Dom im Hintergrund zu machen”, erklärt Norbert Steffens. Die Strecke nach Köln führe in weiten Teilen über flaches Land und es gibt keine starken Steigungen. „Das kann jeder Hobbyradfahrer schaffen”, sagt Steffens. Unterwegs wird natürlich gepicknickt und auch auf der Domplatte gibt es eine ausgiebige Pause. Auch diesmal können sich kurz entschlossene noch zur „Radfahrt für den guten Zweck” anmelden.

Mehr Informationen gibt es bei Norbert Steffens unter 02472/2869. Wer mag, kann auch mit dem Zug zurückfahren. Außerdem gibt es eine Zusteigemöglichkeit in Langerwehe. Damit verkürzt sich die Stecke um 24 Kilometer.
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