„Rad am Ring 2017“: 24 Stunden im Fahrradsattel

Von: ho
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Die „Laimisch Riders“ waren auch in diesem Jahr bei „Rad am Ring“ beim 24-Stunden-Rennen dabei und waren einmal mehr erfolgreich auf dem Nürburgring. Foto: Hoffmann

Lammersdorf. „Nürburgring, wir kommen wieder“, lautete das Fazit von Michael Krumbeck, Leiter der Radsportabteilung des TuS Lammersdorf, den „Laimisch Riders“, nach der diesjährigen Teilnahme bei „Rad am Ring“.

Freudestrahlend erzählte Krumbeck: „Wir haben ein erlebnisreiches Wochenende am Ring hinter uns gebracht, mit einem tollen Team und vielen Freunden. Ganz besonders freuen wir uns über die gezeigten sportlichen Leistungen aller Fahrer. Wirklich toll aber der vierte Platz durch Stefan Röder und der zwölfte Platz von Ralf Linzenmeier in der Gesamtwertung. Beide Sportler sind die kompletten 24 Stunden durchgefahren und haben sich damit ganz weit vorne im Gesamtfeld platzieren können.“

Bereits am Vortag des Rennens, bei dem rund 8500 Sportler in die Pedale traten, reisten die Laimisch Riders mit 15 Teilnehmern in die „Grüne Hölle“, wo man sich im Fahrerlager einrichtete, um sich auf den Start des 24-Stunden-Rennens vorzubereiten. Dabei konnten sich die Radsportler ganz auf ihren Job konzentrieren, da in ihrem Fahrerlager mit zwei großen Zelten sich vier Supportkräfte um Essen, Getränke, und sonstige Dinge kümmerten. Am Ring sind die Laimisch Riders im Übrigen seit 2010 Stammgäste.

Ins Rennen ging es dann mit drei Viererteams und drei Einzelstartern mit Mountainbikes und Rennrädern. Für Michael Krumbeck war es trotzdem in diesem Jahr eine Premiere. Erstmals ging er mit seinem Rennrad allein auf die Strecke. „Dass dort Mountainbiker und Rennradler gemeinsam antreten können, gibt es nirgendwo anders. Und dann bietet der Nürburgring natürlich eine einzigartige Atmosphäre“, sagte er.

Dann startete das Rennen, bei dem zuerst die Sportler mit dem Rennrad auf die Strecke gingen, um die gesamte Nordschleife zu bewältigen. Danach fiel dann der Startschuss für die Mountainbiker, die im allgemeinen nach etwa vier Runden (34 Kilometer) wechseln. Das ganze „Spiel“ dauert dann 24 Stunden, wobei laut Krumbeck dann auch irgendwann der Körper rebelliert. „Aber spätestens wenn es wieder hell wird und die Ziellinie auftaucht, dann sind die Glücksgefühle und das begeisterte Publikum einfach nur überwältigend“.

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