Qualität der Badegewässer ist nach wie vor ausgezeichnet

Von: Carmen Krämer
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Nordeifel. Es scheint bereits Monate her, dass uns die Sonne einen Besuch abgestattet hat. Und noch weiter in der Vergangenheit liegen die Zeiten, zu denen man in den Gewässern der Region Abkühlung suchte. Doch der nächste Sommer kommt hoffentlich und dann dürfen sich die Badegäste in Eschauel, am Eiserbachsee und im Naturerlebnisbad Einruhr über eine hervorragende Wasserqualität freuen.

Auf der Homepage www.badegewaesser.nrw.de wurden alle drei Gewässer im Jahr 2012 mit der bestmöglichen Note „ausgezeichnet“ betitelt - und das nicht zum ersten Mal. „Das ist wie erwartet ein hervorragendes Ergebnis, das die Region schon seit einigen Jahren auszeichnet“, so der scheidende Geschäftsführer der Ruseetouristik Sebastian Lindt. „Wir als Erlebnisregion sind stolz darauf, dass die Werte wiederholt so gut sind.“

Zwischen dem 15. Mai und dem 15. September wird die Qualität der Badegewässer in regelmäßigen Abständen durch die Gesundheitsämter überprüft. „Zum Schutz der Badenden entnehmen die Überwachungsbehörden während der Badesaison alle vier Wochen Wasserproben, die auf mikrobiologische Kenngrößen untersucht werden, um die bakterielle Belastung eines Badegewässers abzuschätzen“, so steht es auf der Internetseite des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW.

Den Grund für die ausgezeichnete Wasserqualität an den drei Badestellen der Region sieht Sebastian Lindt darin, dass es keinerlei Industrien an den Zuflüssen zu den Badegewässern gibt und diese stets durch den Nationalpark fließen. „Das Verhältnis von Wasser und Wasservögeln würde ich als Laie als durchaus gesund bezeichnen.“

Ganz anders sieht es dagegen in Eschweiler am Blausteinsee aus. Hier wurde die Wasserqualität vom Gesundheitsamt der Städteregion Aachen aufgrund von erhöhten Werten des Bakteriums E.coli sowie von Enterokokken als mangelhaft eingestuft. Hauptgrund sollen laut Stadt Eschweiler und Städteregion Wasservögel und deren Hinterlassenschaften sein. Erste Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität werden hier bereits ergriffen.

Der Blausteinsee und der Rursee seien allerdings nicht miteinander zu vergleichen, so Marcus Seiler, Pressesprecher des Wasserverbandes Eifel-Rur. „Zum einen ist das Volumen des Rursees wesentlich größer und zum anderen ist der Blausteinsee im Gegensatz zum Rursee ein stehendes Gewässer, in dem es schneller zu Verunreinigungen kommen kann.“

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