„Projektorchester Eifel“ als neues Angebot des Musikverbandes

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Bei den Nadelverleihungen des Musikverbandes Aachen im Volksmusikerbund NRW wird jedes Jahr aus den D-Prüflingen ein Projektorchester (hier im April 2016) gebildet. Eine ähnliche Idee verfolgt nun der stellvertretende Kreisdirigent Harald Küpper (hier beim Dirigieren) mit dem D3-Orchester, in dem aber nicht nur D3-Absolventen mitspielen können. Foto: H. Schepp

Nordeifel. „Die Nachwuchsmusiker waren in den letzten Jahren sehr fleißig, da wollten wir ihnen auch mal etwas Besonderes bieten!“ So wirbt der stellvertretende Kreisdirigent des Musikverbandes Aachen im Volksmusikerbund NRW, Harald Küpper, für die neueste Idee des Verbandes.

Ein Auswahlorchester, ein Projektorchester, ein D3-Orchester – welchen Namen das Ensemble auch immer tragen mag – wird in den nächsten Monaten zusammenkommen und Literatur der gehobenen Art proben und aufführen.

Der erste Probetag wird am Sonntag, 19. Februar, ab 10 Uhr im Bürgercasino in Imgenbroich stattfinden. Danach sollen drei oder vier weitere Proben folgen und schließlich wird es ein oder zwei Auftritte im Spätsommer oder Herbst geben. „Dann ist der Spuk auch schon wieder vorbei und wir hatten hoffentlich alle eine Menge Spaß dabei“, so Küpper.

Keine Konkurrenz

Keineswegs möchte der Verband nämlich in Konkurrenz zu den Vereinen treten, es soll lediglich ein neues Angebot sein. In den Vereinen müsse man schließlich stets Kompromisse schließen, „da spielen oft Anfänger und Halbprofis nebeneinander, da muss man sich schon auf ein für alle annehmbares Niveau einigen.“ Auch im Projektorchester sollen die Bäume nicht in den Himmel wachsen, „aber da geht schon was!“ ist Küpper vom Können der Musiker absolut überzeugt.

Schließlich haben die Musiker viele Jahre in ihre Ausbildung investiert, haben täglich geprobt, mit Unterstützung ihrer Vereinsverantwortlichen die sogenannten D-Lehrgänge absolviert und sich damit für das Auswahlorchester qualifiziert. „Die Musiker und Musikerinnen beginnen oft im Kindergartenalter mit Blockflöten und musikalischer Früherziehung.

Über den E-Lehrgang und die D-Lehrgänge bis hin zur D3-Prüfung vergehen oft zehn Jahre und mehr. Wer sich ein wenig im Ausbildungs- und Lehrgangssystem unseres Verbandes auskennt, der wird mir ganz bestimmt zustimmen: Im Zeitaufwand und auch im Ergebnis steht diese musikalischen Ausbildung einer Berufsausbildung in nichts nach!“

Anmeldung noch bis Sonntag

Mittlerweile haben sich auch schon etwa 25 Musiker für das Auswahlorchester gemeldet. Wenn das Orchester auch nicht zu groß werden soll, so wünscht Küpper sich und den anderen Musikern doch noch die eine oder andere Unterstützung, um den Klang abzurunden. „Wir können noch in allen Instrumentengruppen Mitspieler vertragen, insbesondere Klarinetten, Hörner und auch noch eine Posaune, Oboe oder ein Fagott – es wäre schön, wenn da noch ein paar dazu kämen.“

Mitspielen kann jeder, der die oben beschriebene Qualifikation hat, oder der sich selbst für geeignet hält, auf diesem Niveau zu musizieren. „Ich vertraue da absolut auf die Selbsteinschätzung der Vereine und der Musiker!“

Kosten werden voraussichtlich keine entstehen, die Literatur wird vom Dirigenten Harald Küpper zur Verfügung gestellt. „Das übernehme ich gerne, denn mit Rhapsody from Scottland, Highlights from Chess und Dichter und Bauer erfülle ich mir ja selbst einen kleinen Traum - es wird riesig!“

Anmeldungen werden noch bis Sonntag, 12. Februar, entgegen genommen, am besten per E-Mail an haraldkuepper@mail.de oder auch telefonisch unter Telefon 02472/7607.

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