Monschau - Projektentwickler Stefan Schepers sieht Monschau am Zug

Projektentwickler Stefan Schepers sieht Monschau am Zug

Von: hes
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Monschau. Erstaunt zeigt sich der Projektentwickler des geplanten „Lindecenters” in Imgenbroich, die Bonafide-Immobiliengesellschaft, über den angeblichen Stillstand des Projekts und über die Berichterstattung dazu aus dem Monschauer Planungsausschuss.

„Die Stadt weiß sehr genau, dass das Projekt Lindecenter weiter entwickelt werden soll”, schreibt Geschäftsführer Stefan Schepers und führt dazu aus: „Zuletzt in zwei persönlichen Gesprächen im Dezember 2010 habe ich das Projekt Lindecenter mit der Bürgermeisterin erörtert. Dabei sind wir übereingekommen, dass die weitere Entwicklung solange zurück gestellt wird, bis die Stadt Monschau das laufende Planungsverfahren für Imgenbroich weiter vorangetrieben hat.”

Im April, so Schepers, wollte die Stadt dann auf ihn wieder zukommen und konkrete Vorschläge für die Entwicklung der alten Linde machen. „Damit sollte, auf Wunsch der Bürgermeisterin, eine Störung des laufenden Planungsverfahrens der Stadt vermieden werden”, berichtet Schepers.

Zurzeit könne man gar keinen Bauantrag einreichen, da das Planungsverfahren der Stadt für die Bauleitplanung noch nicht abgeschlossen ist. Immerhin habe man bereits mehr als 150.000 Euro in die Planung des Projektes investiert. Man warte also nach wie vor auf die Vorschläge der Stadt für die Gestaltung des Linde-Geländes, „und die lassen leider auf sich warten”, so der Geschäftsführer. Ferner müsse man beachten, dass immer noch Mietverträge für das bestehende Gebäude existieren, welche einzuhalten seien.

Stefan Schepers widerspricht dem Vorwurf, das Grundstück werde zu Werbezwecken missbraucht. „Ein Fahrzeug, das Werbung auf seiner Außenhaut hat, wird damit noch lange nicht zur Werbeanlage. Und das ein Grundstückseigentümer seine Fahrzeuge auf seinem Grundstück parken darf, ist in Deutschland bisher nicht verboten.”

Nach Informationen seiner Gesellschaft habe „die Stadt den Eigentümer des Grundstückes wegen der angeblichen Werbeanlagen bisher jedenfalls nicht angeschrieben. Und es gibt auch keine Gestaltungssatzung für den Bereich der Linde, der Werbung verbiete, wie die Stadt behauptet. Das Gegenteil ist der Fall, wie die beleuchteten Werbetafeln am Kreisverkehr eindeutig beweisen”, stellt Schepers fest.

Unverständlich ist für den Geschäftsführer das Kirchturmdenken, das Werbung in Monschau nur für Monschauer Unternehmen erlaubt sein soll. „Was würden wohl die Monschauer Unternehmer sagen, wenn Simmerath deren Werbung in Simmerath entfernen ließe? Und was man auf seinem Privatgrundstück macht oder nicht macht, entscheidet sicher nicht die Bürgermeisterin der Stadt Monschau”, gibt sich Schepers kämpferisch. Für ihn liegt es „also an der Stadt, wann die bisherige Situation an der Linde sich ändert und dort das Bauschild aufgestellt werden kann”, ist der Geschäftsführer überzeugt und fügt hinzu: „Allerdings sollte die Stadt nicht durch rüde und unbegründete Angriffe mögliche Investoren verprellen.”
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