Privates Engagement soll Stadt aufwerten

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In der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Monschauer Altstadt sind Immobilieneigentümer vereint, die entweder die Standortvermarktung oder konkrete Veränderungen im Umfeld der eigenen Immobilie verfolgen – nicht zuletzt, um deren Wert zu erhalten oder zu steigern. Foto: Schepp

Monschau. Im Bürgersaal des Au-klosters in Monschau findet am Donnerstag, 25. Februar, um 17 Uhr eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Monschauer Altstadt statt.

In vielen Innenstädten und Quartieren des Landes Nordrhein-Westfalen wurden bereits Immobilien- und Standortgemeinschaften gebildet mit dem Ziel, gemeinsam Maßnahmen und Aktionen auf den Weg zu bringen, die den jeweiligen Standort aufwerten. Im Unterschied zu Werbegemeinschaften, in denen sich vor allem Händler und andere Gewerbetreibende engagieren, sind es bei den ISG primär die Immobilieneigentümer, die entweder die Standortvermarktung oder konkrete Veränderungen im Umfeld der eigenen Immobilie verfolgen – nicht zuletzt, um deren Wert zu erhalten oder besser noch zu steigern.

„Ein solches privates Engagement würde die in den nächsten Jahren geplanten öffentlichen Investitionen in der Monschauer Altstadt sinnvoll ergänzen“, stellt Bürgermeisterin Margareta Ritter fest.

Mit der AMU, dem Verschönerungsverein und der IG Eschbachstraße bestehen bereits privat getragene Organisationen und Initiativen, die sich für die Monschauer Altstadt einsetzen. Ziel der Veranstaltung ist es daher, gemeinsam zu besprechen, welche Vorteile eine neue Organisation (zum Beispiel ein Verein) für alle Beteiligten hätte, welche Schritte zum Aufbau erfolgen sollten und mit welchen Maßnahmen gestartet werden könnte.

Diplom Volkswirtin Angelina Sobotta vom Büro für Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH wird mit einem einführenden Kurzvortrag zur Organisationsform der ISG starten und dann auch die Ergebnisse und Einschätzungen aus einer Reihe von Vorgesprächen mit Vertretern der Monschauer Altstadtakteure vorstellen. Im Rahmen der anschließenden Diskussion ist dann zu klären, ob der Kreis der Interessierten und Beteiligten sukzessive verbreitert werden kann. Ihre erste Einschätzung: „Viele meiner Gesprächspartner engagieren sich bereits für die Monschauer Altstadt und würden es begrüßen, wenn man sich gemeinsam mit Politik und Verwaltung für die Aufwertung einsetzt.“

Eingeladen sind alle interessierten Anlieger der Monschauer Altstadt. Separate schriftliche Einladungen richtet die Stadtverwaltung an die Immobilieneigentümer der Altstadt, da diese nicht alle in Monschau wohnhaft sind.

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