Praktikum soll Studenten für Natur begeistern

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Erklärfilm für Schatzsucher: Umwelt-Praktikantin Annika Dannenberg 2014 beim Dreh eines Video-Clips zu den Regeln beim Geocaching im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel

Gemünd. Ein Praktikum mit Folgen für die Berufswahl oder zumindest die Studienwahl: Das mehrmonatige Umweltpraktikum in einem Großschutzgebiet, gesponsert durch die Commerzbank, hat bei über 90 Prozent aller befragten Teilnehmer einen Einfluss auf ihren beruflichen Werdegang gehabt.

Seit nunmehr 25 Jahren erhalten jährlich durchschnittlich 50 Studenten die Möglichkeit, hinter die Kulissen in Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservaten zu blicken. Auch im Nationalpark Eifel sammeln jedes Jahr zwei bis drei Studenten, meist aus „grünen“ oder pädagogischen Studiengängen, wertvolle Berufserfahrungen in der Kommunikation, im Naturschutz und in der Umweltbildung.

Der 2004 gegründete Nationalpark Eifel ist seit dem Jahr 2005 Partner des Umweltpraktikums. Von 2005 bis 2015 haben insgesamt 22 Studierende aus der Biologie, Naturschutz und Landschaftsplanung, Geografie, Ökologie und Umweltschutz oder Angewandte Freizeitwissenschaften eine Semesterpause eingelegt, um als Umweltpraktikant erste Berufserfahrungen zu sammeln und mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen.

Alleine im Nationalpark Eifel haben viele der Praktikanten im Anschluss ihren Beruf im Naturschutz, in der Umweltbildung, Forschung oder Kommunikation oder gar im Großschutzgebiet gefunden. Seit Bestehen des Programms haben bundesweit insgesamt 1400 Praktikanten teilgenommen.

Ziel des Umweltpraktikums ist es, Studierende für nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren und ihnen berufliche Perspektiven im Natur- und Umweltschutz aufzuzeigen.

Die Commerzbank organisiert und finanziert das Praktikum, die Schutzgebiete betreuen die Praktikanten fachlich. Die Deutsche Unesco-Kommission hat es Umweltpraktikum aktuell als offizielles Projekt der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ ausgezeichnet.

Die Auszeichnung geht an Projekte und Initiativen, die sich für den Erhalt der biologischen Viel Umweltpraktikum in der Nationalparkverwaltung Eifel während des nächsten Jahres hat, kann sich bis zum 15. Januar bewerben.

Einsatzorte, für die drei- bis fünfmonatigen Praktika im Sommerhalbjahr sind, entweder das Fachgebiet Kommunikation und Naturerleben, das Fachgebiet Umweltbildung oder das Fachgebiet Forschung und Dokumentation.

Die Stellen des Umweltpraktikums sind in erster Linie auf studentische Pflichtpraktika ausgerichtet und für solche konzipiert.

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