Monschau - Präsidium des Landtags beginnt Eifel-Rundreise in Monschau

Präsidium des Landtags beginnt Eifel-Rundreise in Monschau

Von: avl
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Landtagspräsidentin Carina GÀ
Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter, die Ratsvertreter Kurt Victor (FDP) und Marga Hartleb (SPD), Olaf Schade, Peter Jeromin, Eckhard Uhlenberg, Oliver Keymis und Micha Kreitz (CDU/von links) auf ihrem Weg durch Monschau. Foto: van Londen

Monschau. Bei strahlendem Spätsommerwetter und bester Laune empfing Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter hohen Besuch aus Düsseldorf. Das Präsidium des Landtages des Landes Nordrhein-Westfalens trug sich nicht nur ins Goldene Buch der Stadt ein, sondern nahm sich auch Zeit, sich nicht nur über die Vorzüge der Eifelperle informieren zu lassen, sondern hatte auch ein Ohr für die Sorgen Monschaus.

Der Start dieser Begegnung hätte nicht harmonischer verlaufen können. Im Tapetenzimmer des Hauses Troistorff trugen sich Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Eckhard Uhlenberg (1. Vizepräsident) und Oliver Keymis (2. Vizepräsident) nach dem Austausch kleiner Geschenke ins Goldene Buch der Stadt ein.

Im Anschluss machte sich die Delegation des Landtagspräsidiums, zu der auch Peter Jeromin (Direktor des Landtages), Olaf Schade (Leiter des Präsidialbüros), Sebastian Wuwer (Referent im Präsidialbüro) und Bernd Schälte (Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) gehörten, in Begleitung der Monschauer Abordnung auf den Weg ins Haus der Stadtgeschichte am Holzmarkt.

Mit Hermann Mertens (allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin), Franz-Karl Boden (Kämmerer), Björn Schmitz (Fachbereich Wirtschaft und Tourismus) und Dr. Bernd Läufer (Stadtarchiv) sowie den Spitzen der Monschauer Stadtratsfraktionen mit Michael Kreitz (CDU), Silvia Mertens (Bündnis 90/Die Grünen), Kurt Victor (FDP) und Marga Hartleb (SPD) gelang es Margareta Ritter nicht nur eindrucksvoll die Vorzüge und aktuellen Entwicklungen der Stadt Monschau darzustellen, sondern vor allem auch auf die aktuellen Probleme hinzuweisen.

Die detaillierte Darstellung von Stadt und Ortschaften, Umland, Infrastruktur und Haushaltslage waren am Ende eine hervorragende Gesprächsgrundlage. „Wir sind zwar nicht die Landesregierung”, so Landtagspräsidentin Carina Gödecke, „aber wir sind beeindruckt und werden Monschaus Nöte mit nach Düsseldorf nehmen.”

Margareta Ritter und auch Michael Kreitz unterstrichen den allgemeinen Wunsch der Monschauer, besonders ihre Bitte, dass die Landesregierung auf Grund der allgemeinen Sparsituation ihren Fokus auch auf die Besonderheiten und Härten des ländlichen Raums richten möge. Dabei ging es unter anderem vor allem um Monschaus Verpflichtungen im Bereich des Denkmalschutzes und der Kanalgebühren. Hier seien die Belastungen für den ländlichen Raum im Vergleich zu den Ballungsräumen unverhältnismäßig hoch, so der einhellige Tenor der kommunalpolitischen Stadtvertreter.

Der Informationstag des Präsidiums begann zwar in Monschau, endete dort jedoch noch lange nicht. Das Tagesprogramm sah im Anschluss noch einen Besuch im Golddorf Höfen, bei der Firma Holtec in Hellenthal und eine Visite in Vogelsang vor.
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