Positives Zwischenfazit zur Ausstellung „World in Images“ im KuK

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Präsentiert noch bis 10. September Werke aus der Sammlung von Lola Garrido im KuK: Dr. Nina Mika-Helfmeier, Leiterin der Stabsstelle Kultur der Städteregion Aachen. Foto: Thomas Steinjan/Städteregion Aachen

Monschau. „Durch Bilder bekommen Momente im Leben eine besondere Bedeutung“, sagt Dr. Nina Mika-Helfmeier, Stabstellenleiterin im Bereich Kultur bei der Städteregion Aachen. Passend dazu wird aktuell im Monschauer KuK die Ausstellung „World in Images“ gezeigt. Nach rund einem Monat Ausstellungsdauer zieht Dr. Mika-Helfmeier eine erste positive Bilanz: „Es ist eine der bestbesuchten Ausstellungen, die wir bis jetzt im KuK hatten“.

Gezeigt werden Fotografien aus der Sammlung von Lola Garrido. Insgesamt 94 Werke von 25 Fotografen sind zu sehen. Die Ausstellung umfasst berühmte Werke aus der Anfangszeit der Fotografie von 1860 bis zu neueren Bildern aus dem Jahr 2003. Einige Werke sind im Original zu sehen.

Die Ausstellung ist in drei Bereiche unterteilt. Neben Fotografien aus den Anfängen des Mediums bis zur Moderne werden auch Modefotografien und Bilder aus Reportagen gezeigt. Bis jetzt haben fast 5000 Menschen die Ausstellung besucht. Am besten besucht sind die Wochenenden aber auch an Werktagen kommen viele Besucher. Viele Gäste sind Stammbesucher, die sich die Ausstellung oft mehrmals anschauen. Aber auch Touristen kommen gerne ins KuK.

Dr. Mika-Helfmeier: „Diese Ausstellung von Lola Garrido gibt es nur hier. Sie ist einmalig in Deutschland. Das sorgt natürlich auch für überregionale Aufmerksamkeit“.

Die Gestaltung der Ausstellung macht auf die Besucher oft einen starken Eindruck. „Viele Menschen gehen mit vorgefassten Vorstellungen in die Ausstellung und kommen mit ganz anderen Eindrücken wieder heraus“, so Dr. Mika-Helfmeier. Auf die Frage nach ihrem persönlichen Lieblingsfoto antwortet die Kulturbeauftragte der Städteregion ohne Zögern: „Ein Foto von einem Filmdreh mit Marilyn Monroe, aufgenommen von Inge Morath 1961“.

Genauso beeindruckt ist sie aber von dem 1936 aufgenommenen Bild „Heimatlose Mutter“ von Dorothea Lange. „Es ist das meistveröffentlichte Bild der Welt und ein Symbol für die amerikanische Wirtschaftskrise der dreißiger Jahre. Trotzdem hat es einen aktuellen Bezug. Wirtschaft, Krisen und Migration sind ja auch heute wieder aktuelle Themen“.

Kontakte und Sponsoren

Um eine solche Ausstellung überhaupt realisieren zu können, sind vor allem Kontakte wichtig. Der Kontakt zu Lola Garrido entstand über ihre Assistentin. Neben Kontakten sind aber auch Sponsoren und Fördermittel notwendig. Darauf ist das KuK angewiesen. Für Dr. Mika-Helfmeier zählt aber nicht nur die Zahl der Ausstellungen: „Die Qualität ist wichtig“, betont sie. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. September geöffnet. Anschließend werden die Exponate im Foto-Museum der Stadt Budapest gezeigt.

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