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Poschen wieder Direktkandidat der CDU Einruhr/Erkensruhr

Von: ho
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Christoph Poschen (2.v.r.) und Heribert Linscheidt (2.v.l.) wurden auf der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Einruhr/Erkensruhr als Kandidaten nominiert. CDU-Geschäftsführer Andreas Hermanns (li.) und Vorsitzender Bernd Goffart gehörten zu den ersten Gratulanten.

Einruhr/Erkensruhr. Fast konnte man am Dienstagabend im Heilsteinhaus bei der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Einruhr/Erkensruhr von einem Frauenansturm sprechen. Allerdings hatten sich die hübschen Damen der Tanzgruppe der Ruscher Breybrobbele lediglich in der Tür geirrt. So konnten die CDU-Männer unter Leitung ihres Vorsitzenden Christoph Poschen letztlich unter sich blieben und dem politischen Alltagsgeschäft ungestört nachkommen.

Die Meldung des Tages, der Wechsel des UWG-Fraktionsvorsitzenden Stephan Weber zu den Christdemokraten, blieb dabei natürlich nicht unerwähnt. Vorsitzender Poschen bezeichnete Weber als einen „konstruktiven und sachlichen Menschen“, dessen Wechsel zur CDU letztlich auch an deren vernünftiger Politik in der Gemeinde begründet sei.

Hier hakte auch später der Gemeindeverbandsvorsitzende Bernd Goffart ein, der die gute Simmerather Finanzpolitik hervorhob, wodurch man im Gegensatz zu anderen Kommunen nicht in den Nothaushalt gekommen sei und zudem auch keine Steuern und Gebühren erhöhen müsse. Zu Webers Wechsel betonte Goffart, dass dieser allein durch Eigeninitiative des Kesternicher Rechtsanwaltes zustande gekommen sei und von Abwerbung nicht die Rede sein könne. „Ich bin froh, dass Stephan Weber zu uns gekommen ist“, stellte Goffart fest: „Im Gegensatz zur UWG hat Stephan Weber es auch vermieden, verbal nachzutreten“.

Nach Beendigung dieser Personalangelegenheit informierte Christoph Poschen über lokale Angelegenheiten, wobei natürlich das neue Dorfgemeinschaftshaus in Erkensruhr, das im Bereich der dortigen Grünanlage entstehen soll, zunächst zur Sprache kam. Vom Architekten wurden zwischenzeitlich die Baupläne konkretisiert und es sind Gesamtbaukosten von 150.000 Euro zu erwarten.

Da der beantragte Gemeindezuschuss 100.000 Euro beträgt, sind von den Erkensruhrer und Hirschrotter Bürgern Eigenleistungen in Höhe von 50.000 Euro für das neue Bürgerhaus zu erbringen. Zur Erneuerung der Römerstraße mit Kanalisierung konnte Poschen verkünden, dass der Kreuzungsbereich Wiesentalstraße/Franz-Becker-Straße zunächst einmal „winterfest“ gemacht werden soll und die Restarbeiten dann nach der Frostperiode fortgesetzt werden.

Erfreuliches konnte Poschen auch zur Sanierung einer Straßenstützwand im Bereich Haus Nr. 74 berichten. Die Kosten in Höhe von 200.000 Euro wurden vom Gemeinderat bereitgestellt, so dass mit den Arbeiten bald begonnen werden könne. Abgeschlossen wurde im letzten Jahr die Sanierung der Verbindungsstraße zwischen Erkensruhr und Hirschrott.

Lob für die fleißige Feuerwehr

Ein großes Dankeschön gab der Ortsvorsitzende dann an die Löschgruppe Erkensruhr der Freiwilligen Feuerwehr weiter. „Bei der Sanierung des Feuerwehrgerätehauses hat die Löschgruppe durch einen stattlichen Anteil von Eigenleistungsarbeiten einen großen Anteil an den Gesamtkosten von über 70.000 Euro erbracht“, wollte Poschen dazu festgehalten wissen.

Der Hangrutsch an der B266, der im Frühjahr vorigen Jahres für Aufregung sorgte und umfangreiche Sicherungsarbeiten durch eine Spezialfirma erforderlich machten, erbrachte letztlich auch einen positiven Nebeneffekt. „Durch den Hangrutsch wurde auch ein beeindruckender Ausblick auf Einruhr und den Obersee frei“, so Poschen. „Ich arbeite daran, dort einen Aussichtspunkt herrichten zu lassen“.

Laut Ortsvorsteher seien diesbezüglich zwar noch einige Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen, aber dann bestünde gute Hoffnung, dass die Idee dieses Aussichtspunktes umgesetzt werden könnte.

Wahlen standen gleichfalls auf der Versammlung an. Christoph Poschen wurde für die Kommunalwahl 2014 erwartungsgemäß einstimmig als als Direktkandidat für den Wahlbezirk Einruhr/Erkensruhr gewählt, ebenso sein Vertreter Heribert Linscheidt. Poschen: „Ich habe mich bewusst bereit erklärt, nochmals zu kandidieren. Es ist zwar manchmal anstrengend, aber es macht mir auch noch immer Spaß“.

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