Roetgen - Posaunenklänge ermuntern Besucher zum Mitmachen

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Posaunenklänge ermuntern Besucher zum Mitmachen

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Zwei Posaunenchöre unter der Leitung von Matthias Müller begeisterten mit hervorragenden Leistungen die Besucher in der evangelischen Kirche in Roetgen. Foto: G. Sander

Roetgen. Festlich-erhabene, aber auch fröhliche Posaunenklänge, erfreuten die Besucher in der evangelischen Kirche beim großangelegten Posaunenchorprojekt und Konzert. Im bunten Repertoire gaben sich alte Meister und jüngere Komponisten abwechselnd die Ehre.

 Im Mittelpunkt der musikalischen Veranstaltung stand der Roetgener Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Monschauer Land, der sich eigens für diesen Konzertleckerbissen verstärkt und den Posaunenchor Hoengen-Broichweiden dazu eingeladen hatte. Die Gesamtleitung lag bei Matthias Müller (stellvertretender Soloposaunist der Bergischen Symphoniker) in guten Händen.

Leider ließ der Besuch zu wünschen übrig. Schade, denn das Ensemble überraschte den Zuhörerkreis mit guten Leistungen bei einem etwas anderen Konzert. Matthias Müller gab als Moderator zu jedem Konzertstück eine fachliche Einführung.

Festlich war das „Allegro maestoso e vivace“, eine Sonate von Felix Mendelssohn Bartholdy. Es war hervorragend intoniert und kam bei den Besuchern gut an. Ein musikalisches Lob der Schöpfung, eine Quelle der Freude war dann Traugott Fünfgelds „Sonne der Gerechtigkeit“, bei dem die Zuhörer nach dem Vorspiel gesanglich mit einstimmten: „Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unsrer Zeit.“ Insgesamt fünfmal erhielten die Besucher Gelegenheit, sich gesanglich einzubringen.

Das Ensemble brachte „Aus meines Herzens Grunde“ von Johann Sebastian Bach zu Gehör, lud dann mit der Selbstaufforderung von Paul Gerhardt, mit „Du meine Seele, singe“ erneut die Zuhörer zum Mitsingen ein. Da schloss sich mit „Da berühren sich Himmel und Erde“ (Traugott Fünfgeld) ein Segenswunsch an: „Wo Menschen sich verbünden, den Hass überwinden, und neu beginnen, ganz neu, da berühren sich Himmel und Erde.“ Gut gefielen auch Bachs „Freu dich sehr, o meine Seele“ und Jürgen Hahns „Silent Room“.

Dazwischen gab es eine Lesung. Beim „Vorbei sind die Tränen“ und dem anschließendem „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“ (Tillmann Benfer) sang die Gemeinde nach Aufforderung des Dirigenten Matthias Müller andächtig mit. Das „Lied an den Mond“ aus der Oper „Rusalka“ von Antonin Dvorák hat die feenhafte Welt, eine Fabel über die unglückliche Nixe zum Inhalt.

Den Abschluss bildete das „Gloria“ aus der Messe Op. 86 von Dvorák, die den Beinamen „Luzany-Messe trägt. Dieses Werk wurde im Jahr 1887 in nur drei Wochen komponiert. In Roetgen war es ein Genuss, den die Zuhörer – wie übrigens das gesamte Konzert – mit viel Beifall bedachten.

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