Pokal: Eifelclubs sorgen für die Überraschungen

Von: kk
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Nach diesem Schuss von der Strafraumgrenze des Roetgener Torjägers Stefan Mertens heißt es gleich 1:0 für den FC Roetgen. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Für die Sensationen in der Bitburger Kreispokalrunde 2015 sorgten am Donnerstagabend die Nordeifelteams, denn sie warfen die Landesligisten aus der Pokalrunde. Bezirksligist Germania Eicherscheid gewann bei Hertha Walheim 3:2. A-Ligist FC Roetgen besiegte Alemannia Mariadorf auf heimischem Terrain mit 2:1.

 

Damit schreiben beide Teams Geschichte, denn erstmalig, seitdem es die Pokalrunde gibt, ziehen zwei Teams aus der Nordeifel ins Halbfinale ein. Dementsprechend groß war die Freude.

„Die Mannschaft hat sehr diszipliniert gespielt und es ist ihr gelungen, die Räume eng zu machen und damit die Kreise des Gegners einzugrenzen. Uns kam natürlich auch etwas entgegen, dass wir das Spiel nicht zu machen brauchten“, blickte Eicherscheids Trainer Bernhard Schmitz auf 90 nervenaufreibende, aber auch erfolgreiche Minuten zurück.

In der 6. Minute gingen die Nordeifeler schon in Führung. Nach einem Foul an Daniel Krott verwandelte Marcel Hermanns den fälligen Strafstoß. Fünf Minuten später kamen die Walheimer durch einen platziert getretenen Freistoß von Heinz Putzier zum Ausgleich.

Die größte Chance in der ersten Halbzeit hatten kurz vor dem Seitenwechsel die Eicherscheider: Daniel Krott hatte sich auf der Außenbahn durchgesetzt, spitzelte den Ball am Walheimer Schlussmann vorbei, jedoch auch ganz knapp am Tor der Gastgeber.

Fünf Minuten nach Wiederanpfiff kamen die Walheimer unter Mithilfe des Eicherscheider Torwarts zum 2:1. Davon ließen die Blau-Weißen sich aber nicht irritieren. Mit seiner ersten Aktion erzielte der eingewechselte Eicherscheider Torjäger Stefan Kwasnitza nach guter Vorarbeit von Steven Mensger den Ausgleich.

Den hatte der Landesligist noch nicht richtig verdaut, da hieß es auch schon 3:2 für die Gäste durch Nico Wilden. In der Folgezeit drängten die Walheimer auf den Ausgleich, jedoch stand die Germania Defensive gut und ließ nur noch eine brenzlige Situation zu. „Wir haben heute richtig clever gespielt, deshalb ist unser Sieg auch nicht unverdient“, lobte der Germania-Coach.

Nur lobende Worte ihres Trainers Frank Küntzeler gab es auch für die Kicker des FC Roetgen, die den Landesligisten Alemannia Mariadorf aus dem Pokal eliminierten. „Vielleicht ist unser Sieg etwas glücklich, aber uns ist es immer wieder gelungen, gegen einen zwei Ligen höher spielenden Gegner Nadelstiche zu setzen. Kämpferisch hat die Mannschaft eine unheimliche Leistung abgeliefert.“

In der 11. Minute brachte FC-Torjäger Stefan Mertens den A-Ligisten mit einem Distanzschuss in Führung, allerdings sah der Gästekeeper bei seinem Abwehrversuch nicht allzu gut aus. Bis zum Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten.Gästeangreifer Allessio Pina setzte einen Kopfball nur knapp am Roetgener Tor vorbei.

Mitte der ersten Halbzeit kam die Landalemannia aber zum Ausgleich. Tobias Achterberg vollendete eine gelungene Kombination. Nach einer halben Stunde schlug der Underdog aber wieder zurück. Nach einem Foul an Manuel Krebs zirkelte Smith Ametowu den Freistoß aus 18 Metern unhaltbar in den Winkel.

In der zweiten Halbzeit hatte die kompakt stehende FC-Abwehr deutlich mehr zu tun. Dank eines überragend aufspielenden Abwehrorganisators Marco Cosler kamen die Mariadorfer aber nur zu wenigen zwingenden Möglichkeiten. Auf der anderen Seite vergaben die Schwarz-Roten in der Endphase zwei gute Konter. Nach einem Foul am eingewechselten Alex Keller sah ein Mariadorfer Spieler kurz vor dem Abpfiff Rot.

Am nächsten Donnerstag herrscht dann wieder Pokalfieber in der Nordeifel, dann stehen die Halbfinalspiele Germania Eicherscheid gegen den Mittelrheinligisten SV Eilendorf und der A-Ligapokalschlager TSV Donnerberg gegen FC Roetgen auf dem Spielplan.

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