Platz für neue Ideen an der Monschauer Senfmühle

Von: nile
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Freuten sich über den Fortschritt auf der Baustelle: Ruth Breuer von der Senfmühle (Mitte) mit den beiden Architekten Peter Kutsch und Marie-Christine Lentzen. Foto: Nina Leßenich
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Konnte letztlich doch auf den Neubau anstoßen: Thomas Koll. Foto: Nina Leßenich

Monschau. Die bunten Bänder am Richtbaum flatterten fröhlich im Wind, zahlreiche Mitarbeiter, Handwerker sowie die Architekten hatten sich eingefunden – lediglich ein Glas zum Zuprosten während des Richtspruchs musste in letzter Minute noch aufgetrieben werden.

„Ich kenne mich mit Richtfesten nicht aus“, begründete Ruth Breuer lachend den Aufruhr um das kleine Schnapsglas, das dann doch noch rechtzeitig gefunden werden sollte. So häufig baue sie halt eben nicht.

Umso stolzer jedoch begrüßte die Bauherrin ihre Gäste beim gestrigen Richtfest an der Monschauer Senfmühle. „Ich bin stolz, dass wir in der Lage sind, mit diesem Neubau in uns alle zu investieren“, sagte sie und sprach damit vor allem die anwesenden Mitarbeiter an.

Denn gerade die sollen von dem Neubau profitieren. Bis zum Frühjahr kommenden Jahres sollen sowohl die Produktion, die Abfüllung als auch das Lager in den 610 m² großen Neubau einziehen. Damit löse man nicht nur das bisherige Platzproblem in der Produktion, auch könne man so endlich alles an einem Ort lagern und sich so künftig die langen Fahrtwege sparen – denn bisher waren die Lager auf mehrere Örtlichkeiten verteilt. „Es ist ziemlich unrentabel, wenn immer jemand hin und her fahren muss“, erklärt Breuer.

Da es sich bei dem Bau um eine Konstruktion aus Beton und Stahl handelt, wurde der Richtspruch nicht wie üblich von einem Zimmermann gesprochen. Stattdessen sprang Thomas Koll von der Firma Henn ein und prostete zum Dank den Bauherren, Architekten und Handwerkern zu – mit dem eigens besorgten Schnapsglas .

Dass besagtes Glas dann jedoch erst beim zweiten Aufprall zerbrach, nahm die Bauherrin Ruth Breuer mit Humor: „Ich hoffe einfach, dass das ein gutes Zeichen ist!“ Sie freue sich jedenfalls darauf, dank des neuen Gebäudes bald endlich Platz für neue Ideen zu haben. Vielleicht auch für die Umsetzung ihres großen und schon lange gehegten Traums: ein interaktives Senfmuseum in den alten Lagerräumen.

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