Pläne für Umgehung Kesternich lassen auf sich warten

Von: P. St.
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In Geduld üben müssen sich n
In Geduld üben müssen sich noch die Bürger, ehe die Pläne für Umgehungsstraße Kesternich vorglegt werden. Eher dürften da wohl die Ergebnisse einer Verkehrszählung vorliegen. Foto: P. Stollenwerk

Kesternich. Während die Bürgerinitiative für den Bau der Umgehungsstraße Kesternich in der vorigen Woche mit einer weiteren Plakataktion die Dringlichkeit des Projektes aus Sicht der Befürworter noch einmal unterstrich, lässt der Landesbetrieb Straßenbau die Bürger nach wie vor im Ungewissen darüber, wie die konkrete Trassenführung für Kesternich einmal aussehen soll.

Auch Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns kann derzeit mit keinem neuen Sachstand dienen, spricht aber mit Blick auf das wachsende Informationsbedürfnis der Bürger von einer „unbefriedigenden Situation.” Andererseits sehe er sich nicht in der Lage, vom Landesbetrieb Straßenbau die Vorlage einer Planung zu erzwingen. Zunächst war den Bürgern zugesagt worden, dass bereits vor Ostern eine Informationsveranstaltung stattfinden solle. Aufgrund personeller Engpässe ließ der Landesbetrieb Straßenbau aber bereits erkennen, dass dieser Termin nicht eingehalten werden könne. Außerdem, hieß es weiter, wolle man das Ergebnis einer Eingabe der Gegner einer Umgehung an den Petitionsausschuss abwarten. Der Petitionsausschuss hatte bereits vor längerer Zeit wissen lassen, dass die von den Gegner angeführten Kritikpunkte an der Verkehrsplanung im Zuge des Verfahrens allesamt geklärt werden könnten.

Wieder verschoben

Bürgermeister Hermanns betont, dass er in regelmäßigem Kontakt mit dem Landesbetrieb Straßenbau stehe. Erst in der vorigen Woche habe der Leiter der Behörde, Edgar Klein, erneut darauf hingewiesen, dass sich aufgrund der dünnen Personaldecke die Ausarbeitung weiter verzögern werde.

Einen Informationstermin vor den Sommerferien wird es nun mit Sicherheit nicht mehr geben. Danach, zitiert Hermanns den Landesbetrieb, wolle man sich aber nachhaltig bemühen, die Pläne vorzulegen.

Nicht in Zusammenhang mit der geplanten Ortsumgehung stehen zwei schuhkartongroße Metallkästen, die jetzt an Ecke L 166/B 266 und an der L 166 Richtung Rurberg montiert wurden. Hierbei handelt es um Verkehrszählgeräte, die seitens der Städteregion hier vorübergehend montiert wurden. Anlieger aus Kesternich hatten sich über zu hohe Geschwindigkeiten beklagt; zudem sieht man dieses Problem auch in Höhe der Jugendherberge. Dass Gerät misst das Verkehrsaufkommen wie auch die Geschwindigkeiten. Dies dient aber nur statistischen Zwecken, Knöllchen folgen keine.
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