Pfiffikustag: 125 Kinder erkunden die Naturkundefächer

Von: lro
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„Chemie ist, wenn es kracht und stinkt“: Dieser alte Schüler- und Lehrerweisheit gingen beim Pfiffikustag am Monschauer Gymnasium über 120 Kinder der vierten Klassen nach. Foto: Lisa Rombach

Monschau. Am vergangen Montag mischten zahlreiche Grundschüler aus den umliegenden Dörfern die naturwissenschaftlichen Räu- me des St. Michael-Gymnasiums in Monschau (MGM) auf. Die 125 Viertklässler und Viertklässlerinnen waren sichtlich aufgeregt, als sie sich in der großen Aula einen Platz neben ihren Klassenkameraden suchten, um dann gespannt den Worten von Walter Leubner, dem Unterstufen-Koordinator zuhorchen.

Nach der Begrüßung zum dritten „Pfiffikustag“ wurden die Grundschüler in sechs Gruppen aufgeteilt, die nach und nach jeden Bereich der Naturwissenschaften am MGM entdecken konnten. Die Kinder waren ganz schön beeindruckt, als sie von einigen älteren Schülern des MGMs abgeholt und durch die große Schule zu den jeweiligen Fachräumen gebracht wurden.

Farbexperiment

In den Biologie-Räumen der Schule erwarteten drei Lehrerinnen und acht freiwillige Helfer aus der Klasse neun die Kinder mit einem spannenden Versuch. Bei diesem konnte aus Kartoffeln Kleber hergestellt werden, der laut den Grundschülern „besser als alles andere klebt“ und ganz leicht auch zu Hause hergestellt werden kann.

Dass man die Experimente zu Hause nachmachen konnte, galt auch für die Versuche der Chemie. Die neugierigen Schüler zeigten sich verblüfft von dem großen Labor, in dem sie nach einer kurzen Sicherheitseinweisung von Chemie-Lehrer Dr. Ralf Syrig ein Farbexperiment mit Rotkohlsaft und drei verschiedenen „Haushalts-Chemikalien“ machen durften. Auch wenn nicht alles klappte, präsentierten die Kinder, mit Schutzbrillen auf den Nasen, am Ende stolz die unterschiedlichsten Farbkombinationen.

Im Nebenraum herrschte große Begeisterung, als die Kinder von Stefanie Koch (ebenfalls Chemielehrerin) hörten, dass sie beim nächsten Versuch selbst Brause herstellen und probieren dürften. So konnten sie aus Natron, Zitronensäure, Zucker, Wasser und Wackelpuddingpulver gelbe, grüne oder rote Brause herstellen – und auch wenn die ein oder andere Mischung ein wenig zu sauer wurde, kam das Experiment bei den Kleinen super an.

Optik und Elektrik

Bei der dritten Station, der Physik, wurden die Kinder von Thomas Waasem, einem der Physik Lehrer des MGM begrüßt. Hier führten zwölf Schüler aus den Physik-Leistungskursen der Q1 und Q2 verschiedene Experimente und Versuche zum Thema Optik, Elektrik, Flaschenzug und Magnetismus vor, bei denen sich bei dem einen oder anderen Viertklässler sichtbar die Augen weiteten.

Insgesamt hat sich die Mühe der acht betreuenden Lehrer und der über 30 Helferinnen und Helfer aus den Reihen der Schüler gelohnt. Denn nach der Urkundeverleihung in der Aula verließen die Grundschüler die Schule mit einem Lächeln im Gesicht und vielen neuen Eindrücken, von dem großen naturwissenschaftlichen Angebot am MGM.

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