Pferdehufe und Pneus im regenschweren Geläuf

Von: M. S.
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Eicherscheid. Mit Prüfungen und Wertungen in 22 unterschiedlichen Kategorien erlebte Samstag das 38. Reit- und Springturnier des Eicherscheider Reit- und Fahrvereins seinen Aufgalopp.

Der erste Tag des als „Eifelturnier” überregional bekannten Sommer-Pferdesportereignisses mit sportlich anspruchsvollem Programm für Reiter, Amazonen und Karossen wie hohem Unterhaltungswert für die Zuschauer begann um acht Uhr in der Früh und endete spätabends mit spektakulären Vorführungen und Wettkämpfen.

Bei launischem Wettermix aus Regenwolken und zaghaftem Sonnenschein herrschte auf den Platzanlagen Am Rott in einer Zeltstadt mit heiterer Basar-Atmosphäre lebhaftes Treiben. Sonntag erlebte die wohl bedeutendste Eifelveranstaltung ihrer Art den Höhepunkt mit einem hochkarätigen S-Springen (weiterer Bericht folgt).

Mützenich Dressur-Kreismeister

Die Highlights des ersten Tages aber bildeten die Austragung der Kreismeisterschaft in der Dressur sowie ein Springen der Klasse M und als Gaudi gedachte Duelle zwischen Pferdegespannen und Quads, motorgetriebene und mit Ballonreifen ausgerüstete, wendige Fahrzeuge ohne Verdeck.

Den Titel eines Kreismeisters in der Dressur sicherte sich die Mannschaft des Mützenicher Reitervereins Sankt Georg, Zweite das Team des gastgebenden RuF Eichershceid, gefolgt von der Stolberger Vertretung.

Lokalmatador siegt

In der ersten Abteilung des M- Springens siegte der Eicherscheider Lokalmatador Reinier Van der Maas auf „Dorina O” vor Nadine Hintzen (Eschweiler) und Friederike Kersten (Würselen). Abteilung 2: Es gewann Leonhard Bahners (RFV Rodebachtal) vor seiner Teamkameradin Michelle Bleilevens und Lothar Schüller (Stolberger Pferdefreunde).

„Den folgenden Wettbewerb möchten wir nicht tierisch ernst nehmen”, hatte Dieter Käfer, zweiter RuF-Vorsitzender, die Wettbewerbe „Jump & Drive” und „Ride & Drive” angekündigt. Zunächst galt es, im harmonischen Miteinander von Reiter und Kutschencrew den Parcours in Windeseile zu meistern, die bestqualifizierten drei Equipen traten anschließend zum Finalrennen zwischen Gespann und Quad an.

Dem Publikum gefiel das friedlich-schiedlich endende Schauspiel von donnernden Pferdehufen und Pneus im regenschweren Geläuf. Wie sich allerdings die knatternd-durchdringenden Quad-Motorengeräusche in sensiblen Pferdeohren auswirkten, vermochten die treuen Vierbeiner nicht zu sagen; sie taten, wie ihre versierten Lenker auf dem Bock, brav ihre Pflicht.

An beiden Wettkampftagen waren je 20 RuF-Helfer auf und um den Parcours im Einsatz, fast 1100 Nennungen Aktiver aus dem gesamten Rheinland und der Euregio waren bis zum ersten Start eingegangen.
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