Lammersdorf - Pfarrkirche Lammersdorf zeigt magische Momente

Pfarrkirche Lammersdorf zeigt magische Momente

Von: avl
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Ideale Synthese: die stimmgewaltigen Arien der Sopranistin Maria Mironova und die Lichtinstallationen von Lichtkünstler Jörg Rost in der katholischen Pfarrkirche Lammersdorf. Foto: van Londen

Lammersdorf. Mit einem poetischen Lichtspektakel und klassischer Musik lockte das Kulturfestival 2010 der Städteregion Aachen viele Besucher in die Katholische Pfarrkirche St. Johannes d. Täufer in Simmerath-Lammersdorf. „Wir versprechen Ihnen unvergessliche Momente, die sie sicherlich verzaubern werden”, versprach Moderator Robert Esser.

Und Esser schätzte damit den weiteren Verlauf der Veranstaltung durchaus richtig ein. Karl-Heinz Herrmanns, Bürgermeister von Simmerath, machte auch in seiner Funktion als Vertreter des Schirmherrn, Städteregionsrat Helmut Etschenberg, bei seiner Begrüßung keinen Hehl aus seiner Begeisterung und dankte der Initiatorin Dr. Nina Mika-Helfmeier, Kulturbeauftragte der Städteregion Aachen und Leiterin des Kunst -und Kulturzentrums Monschau (KuK), die mit ihren vielen innovativen und hochkarätigen Kulturveranstaltungen die Region seit Jahren nachhaltig bereichere. „Dass Sie in diesem Jahr auch Lammersdorf bedachten, freut uns sehr”, so Simmeraths erster Bürger weiter.

Der Lichtkünstler Jörg Rost und sein Team tauchten die Lammersdorfer Kirche und deren Kreuzgang in farbgewaltige Lichtspiele, die den musikalischen Teil der Veranstaltung ideal begleitete und verstärkte. Die russisch-stämmige Sopranistin Maria Mironova, die von der Pianistin Tatiana Kudinova begleitet wurde, nahm die Besucher mit auf eine gelungene musikalische Reise. Ihr Ausflug in die Welt der Arien mit Werken von J. Offenbach, Bellini, Puccini, Gershwin, Verdi, Händel, Villa-Lobos u.v.a., bildeten mit den Illuminationen eine kurzweilige wie auch faszinierende Synthese.

Ungläubiges Staunen

Anspruchsvoll war auch das Programm des Gesangsquartett „Canzona vocale” mit Gaby Scheidweiler-Pleines (Organistin), Gaby Rosskamp, Ingo Pleines und Hendrik Löhn, die sich als Teil des Lammersdorfer Kirchenchores verstehen. Mit traditionellen Chorwerken aus dem 15. Jahrhundert oder von J. S. Bach und G. F. Händel begeisterten die Sängerinnen und Sänger nicht nur die Lammersdorfer.

Im Anschluss strömten die Besucher hinaus in den milden Sommerabend. Vor und hinter dem Kirchengebäude erwartete sie nicht nur ein in unglaubliches Licht getauchtes Gotteshaus, sondern auch begehbare Lichtinstallationen, die völlig neue Wahrnehmungsmöglichkeiten schufen. Mit Harfe und Cello sowie einem virtuellen Bass der auf einem Baumstamm projiziert wurde, kommunizierten Live-Musiker mit den benachbarten und in geheimnisvolle Farben getauchte Bäume. Ungläubiges Augenwischen, staunendes Raunen oder auch andächtige Konzentration, die im Wechsel der Musik und Farben in den Gesichtern der vielen Besucher abzulesen waren, freuten besonders Dr. Nina Mika-Helfmeier. „Das zeigt mir, dass sich alle Mühen und Anstrengungen gelohnt haben.” Fotografische Impressionen der Veranstaltung sind in Kürze auf der Internetseite https://www.kuk-monschau.de zu sehen.
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