Pfadfinderinnenschaft feiert 50-jähriges Bestehen

Von: Helga Giesen
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Die großen und kleinen Mitglieder des Roetgener Stamms der St.-Georgs-Pfadfinderinnen blickten am Wochenende auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Der Roetgener Stamm der Pfadfinderinnenschaft St. Georg feiert 50-jähriges Bestehen mit einem mehrtägigen Festprogramm. Sie haben mit 62 Mitgliedern den größten Stamm im Bistum.

Mit mehreren Veranstaltungen stand das vergangene Wochenende im Zeichen des 50-jährigen Bestehens des Roetgener Stamms der Pfadfinderinnenschaft St. Georg. Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein von den Pfadfindern mitgestalteter Gottesdienst mit anschließendem Empfang am Sonntagmorgen.

Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Ein Stamm wie ein Baum – davon kann man sich eine Scheibe abschneiden.“ Stammesvorsitzende Bianca Nießen führte aus, der Stamm der Roetgener Pfadfinder sei wie ein Baum, der über viele Generationen und Jahre gewachsen ist. Er habe tiefe Wurzeln und stehe stabil in einer Landschaft, die sich stets verändert.

Die Kinderkirche, die zeitgleich im Pfarrheim stattfand, beschäftigte mit dem Leben des Namenspatrons der Pfadfinder, dem Heiligen Georg. „Mach’s wie Georg – sei mutig!“, hieß hier das Motto. Als Erinnerungsgeschenk erhielt jeder Gottesdienstbesucher eine Holzscheibe.

Auch in ihrer Begrüßung der zahlreichen Festgäste im Pfarrheim griffen Bianca Nießen und ihr Stellvertreter Michael Schmitz die Baum-Symbolik auf und wiesen darauf hin, dass in 50 Jahren aus dem damals eher kleinen Stämmchen ein kräftiger Stamm gewachsen ist. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder seien Teil einer Gemeinschaft, die fest verwachsen ist, so wie die Äste eines Baumes. Mit einer Bilderpräsentation wurde eine kleine Rückschau gehalten, bevor das Festwochenende gemütlich am Grill ausklang.

Feiern mit Freunden

Begonnen hatte das Jubiläum am Freitag mit einer Veranstaltung für die Jüngsten. Bei einer Übernachtung der Wichtel und Pfadis im Pfarrheim standen Grillen, Spielen und eine Nachtwanderung auf dem Programm. Am Samstag hatten die Roetgener Pfadfinder befreundete Stämme zu Gast, unter anderem aus Rott, Kornelimünster und Venwegen. Bei einem Geländespiel hatte das Team des Gastgebers unter den fünf Gruppen die Nase vorn. Am Abend waren ausgelassenes Feiern und Tanzen im Pfarrheim angesagt.

Die ersten Gruppenstunden für Pfadis – damals nur Mädchen – fanden unter Leitung von Hanni Falzmann im Herbst 1966 statt. Unter Lucie Mennicken bildeten Roetgen, Walheim und Kornelimünster einen Stamm in der Diözese Aachen. Schon 1967 nahm die Roetgener Gruppe zum ersten Mal an einem Diözesanlager teil. Wenig später wurde auch eine Wichtelgruppe gegründet und es folgten bald eigene Stammeslager. Anfang der 1970er Jahre öffneten sich die St.-Georgs-Pfadfinderinnen auch für männliche Mitglieder. Heute ist der Stamm Roetgen mit 62 Mitgliedern der größte in der Diözese Aachen.

Für alle vier Altersstufen von den Siebenjährigen bis zu den jungen Erwachsenen ab 16 Jahren (Wichtel, Pfadis, Caravelles und Ranger) finden wöchentliche Gruppenstunden statt. Auch die Leiterrunde ist gut besetzt. Neben verschiedenen Aktionen wie Stammeswochenenden, Pfingst- oder Sommerlager gehört die Begleitung des Friedenslichtes am dritten Advent von Wien nach Aachen zu den jährlichen Höhepunkten. Auch bei den Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft wie Maifest, Weihnachtsmarkt oder Pfarrfest engagieren sich die Pfadfinder.

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