Roetgen - Pfadfinder entzünden Friedenslicht im Rathaus

Pfadfinder entzünden Friedenslicht im Rathaus

Von: heg
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Die St.-Georgs-Pfadfinderinnen haben das Friedenslicht aus Bethlehem von Wien nach Aachen und nach Roetgen gebracht. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Schon an der Rathaustür erwartete Bürgermeister Jorma Klauss die Abordnung des Roetgener Stamms der St.-Georgs-Pfadfinderinnen, die ihm das Friedenslicht aus Bethlehem überbringen wollten. Er begrüßte die acht Wichtel, die mit der Stammesvorsitzenden Bianca Nießen und einigen Betreuern gekommen waren, um die seit 1998 gepflegte Tradition fortzusetzen.

Im Rathaus steht seit 1999 eigens ein Windlicht bereit, um von der Flamme des Friedenslichtes entzündet zu werden. Nachdem Wichtel Erik diese Aufgabe erfüllt hatte, ließ sich der Bürgermeister von den Kindern über den Weg des Friedenslichtes von Bethlehem nach Roetgen berichten. Er dankte den Kindern für ihren Besuch und versprach, das Friedenslicht auch in die letzte Ratssitzung des Jahres mitzunehmen.

Auch in den Pfarrkirchen werde das Friedenslicht aufgestellt und dort von vielen Leuten nach Hause geholt, berichtete Heiko Mahnke. „Ich bringe es auch zu unseren Nachbarn“, erzählte Finja. Was 1986 als kleine Aktion des österreichischen Rundfunksenders ORF begonnen hat, ist inzwischen zu einer weltumspannenden Aktion geworden. Das Licht als Symbol des Friedens wird von Bethlehem nach Wien gebracht und dort von Pfadfindern aus aller Welt übernommen, um in die Heimatländer weitergetragen zu werden.

Die Friedenslichtaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto. „Frieden: Gefällt mir – ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens“. Unter den sieben Vertretern aus der Region, die das Licht in der österreichischen Hauptstadt abgeholt hatten, waren auch Bianca Nießen, Lukas Jeske und Elisabeth Schmücking aus Roetgen. In Aachen war das Licht am dritten Advent von über 500 Kindern und Jugendlichen am Bahnhof empfangen und zum Aussendegottesdienst in den Dom getragen worden.

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