Peter Borsdorf sammelt unermüdlich Spenden beim Rursee-Marathon

Von: ale
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Einruhr. Auch diesmal war Peter Borsdorff mit seiner Sammelbüchse wieder beim Rursee-Marathon dabei. Er hatte geplant, an zwei Eifeler Familien einen Spendenscheck am Sonntag im Zelt zu übergeben. Aus der ersten Familie, in der ein tumorkrankes dreijähriges Mädchen betreut wird, erreichte ihn aber die Nachricht, dass die Kleine sich erneut einer Operation unterziehen musste.

So überreichte er der Familie schon vor dem Marathon 3500 Euro.

Beim zweiten Fall wollte Peter eine Familie unterstützen, in der zwei Mädchen mit unterschiedlichen Behinderungen leben. Er hatte bereits im vergangenen Jahr einem der Mädels Operation und Therapie ermöglicht. Nun meldete sich die Mutter und erklärte, sie könne mit ihren Töchtern nicht nach Einruhr kommen, weil die Familie gemobbt würde.

Borsdorff war entsetzt. Er überbrachte auch hier 3500 Euro für therapeutische Maßnahmen persönlich. Als er diese Geschichte im Zelt erzählte, war er aufgebracht: „In welch einer Zeit leben wir, in der es derart missgünstige Menschen gibt?“

Mehrfach wurde seine Rede durch Applaus unterbrochen. „Als ich dann meinen Sammelschuh öffnete, habe ich einen vierstelligen Betrag gezählt“, berichtet er.

Vom Abi-Jahrgang 2016 des Monschauer St. Michael-Gymnasiums erhielt er zudem stattliche 1500 Euro.

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