Perspektiven für Kalterherberg stehen im Fokus

Von: fm
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In den ersten Jahren ihres Bestehens hat die Zukunftswerkstatt schon manches Projekt erfolgreich auf den Weg gebracht. Die nächsten großen Aufgaben sieht der Vorstand im Walderlebnisparcours Kölschkier und im Aktivkompetenzzentrum im Gebäude der Grundschule. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Die Zukunftswerkstatt Kalterherberg gehört erst seit gut zwei Jahren zum Vereinsspektrum des Ortes. Während die etablierten Vereine in der Regel ihren Mitgliedern ein bestimmtes Freizeitangebot auf sportlichem, musischem oder kulturellem Gebiet machen, hat sich die Werkstatt die Entwicklung des Ortes als Hauptaufgabe auf die Fahnen geschrieben.

Sie versteht sich als Sammler für Ansätze oder Neuanfänge, die den negativen Entwicklungen des demografischen Wandels entgegenwirken und den Weg freimachen für eine positive Weiterentwicklung des Dorfes. Die Werkstatt sucht dabei ständig das Gespräch mit den anderen Vereinen, der Dorfbevölkerung, Behörden und Institutionen. In der Werkstatt sind inzwischen etwa 60 Bürger des Ortes aktiv.

Anfragen von ehemaligen Bürgern

Vorsitzender Jochen Leyendecker gab bei der letzten Mitgliederversammlung einen groben Überblick über bereits angelaufene Projekte und deren Entwicklungsstand.

Bei der Werkstatt gehen regelmäßig Anfragen ehemaliger Bürger aus Kalterherberg zu ihren Vorfahren ein. Dieses Aufgabenfeld bearbeitet Berthold Thoma. Damit für solche Anfragen immer aktuell bekannt ist, wer als Ansprechpartner für diese und andere Aufgaben zur Verfügung steht, legt die Werkstatt größten Wert auf die Pflege ihrer Internetseiten. Diese Aufgabe hat Willi Henken übernommen.

Touristische Beschilderung

Die touristische Beschilderung des Ortes ist inzwischen komplett umgesetzt. Das Echo aus der Bevölkerung zu diesem Projekt fiel überaus positiv aus. Gleiches gilt auch für die Schaukästen, die in der Dorfmitte und im Oberdorf stehen. In enger Zusammenarbeit mit dem Heimatverein werden diese Kästen regelmäßig mit historischem Bildmaterial bestückt. In Text und Bildern ist hier für Fremde und Gäste Wissenswertes über die Geschichte des Ortes zu erfahren. Dieses Projekt ist noch nicht abgeschlossen. Es soll noch weiter ausgebaut werden.

Zu den Projekten, die noch in der Entwicklungsphase stecken, zählt der Waldererlebnisparcours Kölschkier. Insbesondere Kinder, Jugendliche und Familien sollen informativ und spielerisch durch einzelne Stationen Natur und Tierwelt erleben und kennenlernen.

Das vorgesehene Parcoursgelände liegt am Wanderweg zwischen Höfener Mühle und Gut Heistert an einer engen Wegeschleife neben einem Rastplatz. In der angrenzenden Hanglage soll der Parcours in einem Fichtenbestand von etwa 400 Quadratmeter entstehen. Alle Parcourselemente sollen so naturschonend wie möglich in die Waldkulisse eingebaut werden.

Das Antragsverfahren läuft noch. Mögliche Partner bei der späteren Umsetzung werden voraussichtlich neben Behörden und Banken auch örtliche Vereine, Handwerksbetriebe, Grundschule, Kindergarten und die rollende Waldschule sein. Die Mitarbeiter der Werkstatt hoffen, noch in diesem Jahr mit der Realisierung des Projektes beginnen zu können. Der Öffentlichkeit vorgestellt wird das Projekt wahrscheinlich im April 2017.

Um das Angebot an die ältere Bevölkerung zum Abtransport der Grünabfälle kümmert sich weiter Dieter Frantzen. Ursprünglich galt für das Angebot ein Zweiwochenturnus. Aufgrund der regen Nachfrage findet der Abtransport inzwischen wöchentlich statt. Aufgrund der begrenzten Ressourcen des Vereins muss alsbald wieder auf den Zweiwochenturnus umgestellt werden, oder aber es findet sich in Kürze für diese Aufgabe ein breiterer Mitarbeiterstab.

Familienabende der Vereine

Eine große und spannende Aufgabe wartet im Initiativkreis Kompetenzzentrum auf die Werkstatt. Bei der Folgenutzung der Grundschule will die Werkstatt auch gestalterisch mitwirken. Die Vorständler der Werkstatt sind stolz darauf, in diese Aufgabe eingebunden zu sein.

Nach dieser Fülle von Informationen aus der täglichen Arbeit der Werkstatt folgten in raschen Schritten die weiteren Aufgaben der Mitgliederversammlung. Eva Nießen gab einen Sachstandsbericht zur Lage der Finanzen. Die Kassenprüfer lobten ihre Arbeit. Sonja Laschet bat als Versammlungsleiterin um Entlastung von Vorstand und Schatzmeisterin.

Der bisherige Schriftführer Johannes Mertens gab seine Aufgabe an Adi Kreuzinger-Janik weiter. Zum Beirat der Werkstatt gehören jetzt Sonja Laschet, Hermann Mertens, Arne Kreuzinger-Janik, Walter Brandenburg, Volker Lennartz, Dieter Franzen und Johannes Mertens. Unter Verschiedenes warb Vorstandsmitglied Klaus-Jürgen Schmitz dafür, auch die Familienabende der Vereine wieder verstärkt zu besuchen. Die Ortsvereine leisten damit einen Beitrag zur aktiven Gestaltung des Dorflebens.

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