Personalprobleme beim Kirchenchor nicht geringer

Von: ame
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Die Hauptaufgabe des Vorstan


Die Hauptaufgabe des Vorstandes des Imgenbroicher Kirchenchores mit Kassierer Hubert Heck, Geschäfts- und Schriftführer Karl Andres, Chorleiter Willi Mertgens, dem 2. Vorsitzenden Bruno Welter und dem Vorsitzenden Günter Michaux (von links nach rechts) besteht in den nächsten Monaten darin, neue Mitglieder für den Chor zu gewinnen. Foto: Alfred Mertens

Imgenbroich. Die personelle Situation beim Imgenbroicher Kirchenchor hat sich nicht verbessert. Die Anzahl der aktiven Sänger hat sich durch den altersbedingten Rückzug von Heinz Werker und den bedauernswerten Abgang von Alfred Pontzen von 13 auf 11 reduziert.

Durch die fortschreitende Überalterung des Chores wird die Arbeit für jeden einzelnen immer schwieriger. Da eine Verjüngung des Chores nicht sichtbar wird, geht der Chor einer ungewissen Zukunft entgegen.

Günter Michaux, der 1. Vorsitzende des Imgenbroicher Chores, der zur Generalversammlung im Pfarrheim Pfarrer Karl-Heinz Stoffels, Dr. Josef Schreier, den Vertreter der inaktiven Förderer, Ortsvorsteher Bernd Neuß sowie den Dirigenten Willi Mertgens begrüßen konnte, sprach dennoch „von einem erfolgreichen und aktiven Jahr” für den Chor. „Dies ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, unter welchen eingeschränkten Möglichkeiten der kleine Chor arbeiten muss”, betonte er.

Das Berichtsjahr 2011 begann nach den Aufzeichnungen von Geschäftsführer Karl Andres mit den Feierlichkeiten des 70. Geburtstages des 1. Vorsitzenden Günter Michaux, der den Chor zu sich nach Hause eingeladen hatte. Chormitglied Hubert Heck nahm in Rohren die Ehrenamts-Medaille der Stadt Monschau entgegen. Das Kirchenkonzert zur Osterzeit, das der Chor zusammen mit dem Imgenbroicher Musikverein in der Pfarrkirche St. Josef durchführte, stand unter dem Leitgedanken „Sehnsucht an den Ufern der Welt”. Kurzfristig hatte sich der Chor aufgrund der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan entschlossen, das Konzert als Benefizkonzert für die notleidende Bevölkerung in Japan durchzuführen. Zur 650-Jahr-Feier Imgenbroichs leistete der Chor seinen Beitrag, in dem er den ökumenischen Gottesdienst in der Kirche mit drei Beiträgen feierlich mitgestaltete.

14 Auftritte

Der Chor ließ es sich nicht nehmen, aus Anlass der Verabschiedung des beliebten Pfarrer Lorse diesem mit einem kleinen Geschenk zu danken. Die Wanderung des Imgenbroicher Kirchenchores führte in diesem Jahr nach Eicherscheid. Die Chormitglieder wurden bei einer ausgedehnten Rast im Eicherscheider Bauernmuseum mit Kaffee und Kuchen versorgt. Das jährliche Treffen der sieben Kirchenchöre der GdG Monschau richtete der Rohrener Kirchenchor aus Anlaß seines 150-jährigen Bestehens aus. Der Imgenbroicher Chor trat in der derzeitigen Besetzung mit 11 Sängern auf. 14 Auftritte (11 kirchliche und drei weltliche) verzeichnete der Chor im abgelaufenen Berichtszeitraum. Die Anzahl der inaktiven Förderer des Kirchenchores blieb mit 57 unverändert.

Von einem „guten Probenbesuch” sprach Chorleiter Willi Mertgens, der sowohl bei den Proben als auch bei den Auftritten im fliegenden Wechsel in allen Stimmen helfend eingreifen musste. „Die immer schwieriger werdende personelle Situation zwingt uns, immer näher zu rücken und aus den gegebenen Möglichkeiten das Beste herauszuholen”, betonte er.

Pfarrer Karl-Heinz Stoffels würdigte das Engagement des kleinen Chores. „Die Leistungen des Chores können sich hören lassen. Der Altersdurchschnitt wird immer höher. Wichtig für die Chormitglieder ist die Tatsache, Präsenz zu zeigen und auch mal den Mut zu haben, nicht nur immer die hochklassigen Stücke darzubieten. Der gesellige Aspekt fördert die Gemeinschaft des Chores”, hofft er, dass „der Chor noch lange die Gemeinde erfreuen würde”.

Hubert Heck berichtete von einem fast unveränderten Kassenbestand. Die beiden Kassenprüfer Dr. Josef Schreier und Karl Samadello vermeldeten eine ordnungsgemäße Führung der Finanzen. Die Versammlung entlastete den Kassierer einstimmig.
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