Pastor Leo Kerbusch seit 50 Jahren im Dienst für Gott und den Menschen

Von: Erwin Finken
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Konzelebranten am Altar (v. l.): Pastor Michael Stoffels, Jubilar Leo Kerbusch, Pastor Peter Harperscheidt. Foto: Erwin Finken

Simmerath. Mit rund 150 Gästen aus Nah und Fern feierte Pastor Leo Kerbusch am vergangenen Samstag vollendete 50. Jahre als Priester nach seiner Weihe, die er am 18. Februar 1967 im Hohen Dom zu Aachen empfangen hatte.

Zur feierlichen Dankmesse standen mit dem 76-jährigen Jubilar-Priester auch Pastor Michael Stoffels und Pastor Peter Harperscheidt am festlich geschmückten Altar der Krankenhauskapelle. Die Hauskapelle konnte diese Menge Besucher nicht fassen. In den Reihen der Geistlichen waren der Einladung ihres Mitbruders Leo gefolgt: Bernd Frohn, Christoph Weber, Robert Frings, Wolfgang Bußler und Pastor Klumpen.

In seiner Begrüßung zitierte Leo Kerbusch seinen damaligen Diakon- und Primizspruch: „Gratia autem Dei sum id quod sum“ , zu Deutsch: „Durch die Gnade Gottes bin ich, was ich bin“. Diesen historischen Satz hatte der Apostel Paulus im Jahr 55 n. Chr. im Ersten Korintherbrief niedergeschrieben. Zugleich dankte er dem Herrgott für 50-jähriges segensreiches Wirken.

Vier Fahnenabordnungen dekorierten den Altarraum: drei Kolpingfreunde aus seinen ehemaligen Pfarren und die Kevelaer-Bruderschaft 1813 Simmerath. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, einige Ordensschwestern und Vertreter der Simmerather Ortskartell-Vereine waren unter den zahlreichen Gratulanten, auch das diesjährige Prinzenpaar.

„Liebet einander“

Der Konzelebrant Pastor Harperscheidt verkündete im Fest-Evangelium: „Liebet einander, ihr seid zu Freunden berufen.“ Das Zusammentreffen habe als Anlass das goldene Priesterjubiläum und als Grund, dass alle von Christus geliebt seien. In seiner begeisternden Predigt mahnte er: Der Christ solle spüren, dass er von Gott geliebt werde. Und: „Was tue ich für Ihn?“

Die gebotene Nächstenliebe solle einen jeden zu guten Taten anspornen.

Der Jubilar antwortete, Danksagung (= Eucharistie) solle der Mensch ein Leben lang leben und vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Den Kranken mögen pflichtbewusste Ärzte und pflegende Mitarbeiter(innen) mit Herz geschenkt werden. Schließlich galt sein persönlicher Dank Gott für die Berufung zum Priestertum.

Der Kirchenchor St. Johannes der Täufer Simmerath unter dem Dirigat von Gabriele Scheidweiler-Pleines sang zu Ehren des Jubilaren.

Pastor Michael Stoffels gratulierte seinem Mitbruder im Namen der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) und dankte ihm für „50 Jahre Dienst für Gott und den Mitmenschen“, davon 40 Jahre im Krankenhaus St. Brigida. Er sei froh, dass er mit Leo Kerbusch noch einen Mitkämpfer in der Pfarr-Betreuung habe und hoffe auf noch viele gesunde gemeinsame Jahre im Hirtenamt.

Der Jubilar-Priester bedankte sich bei allen Gästen und Fest-Organisatoren, besonders bei Oberin Schwester M. Gudrun. Er versprach: „Ich tue, was ich kann.“

Folgend lud er alle Gäste ein zu einem Empfang in der viel zu engen ehemaligen Cafeteria der Eifelklinik, wo ein langes Defilee von Gratulanten den Jubilar erwartete.

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