Partnerschaft mit Bourg St. Andeól: Freundschaft gefestigt

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
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Die erneute Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde war der Höhepunkt beim offiziellen Programm anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen Monschau und Bourg St. Andeól.
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Ein Höhepunkt jeder Fahrt nach Südfrankreich: Der Blick auf das tief eingeschnittene Tal der Ardeche.
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Die Aufnahme in den Winzerorden ist stets eine besondere Ehren für die Freunde aus Monschau. Diese Zeremonie dürfte auch beim 40. Jubiläum der Partnerschaft nicht fehlen.
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In stattlicher Zahl vertreten: Über 100 Monschauer Bürger weilten aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der Partnerschaft in Bourg St. Andeól.
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Auch zahlreiche Bürger wohnten der offiziellen Unterzeichnung der Partnerschaftscharta bei.

Monschau/Bourg St. Andeól. Andeól. Die Partnerschaft zwischen dem Eifelstädtchen Monschau und dem südfranzösischen Bourg St. Andeól bietet viele Gründe zum Feiern, denn auch abseits der offiziellen Begegnungen ist die Städtefreundschaft von vielen privaten Verbindungen geprägt, die auch das eigentlich starke Band der Freundschaft bilden. Das geht nun schon seit 40 Jahren so.

Wenn aber mal wieder ein Jubiläum ansteht, dann lebt die Städtefreundschaft besonders intensiv auf. Wie herzlich und ehrlich die Partnerschaft funktioniert, wurde jetzt wieder deutlich als in Südfrankreich das 40-jährige Bestehen der Partnerschaft gefeiert wurde.

Rund 100 Teilnehmer aus Monschau und Umgebung starteten froh gelaunt am 10. Juli zur Teilnahme am 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Bourg-Saint-Andéol. Die Busteilnehmer kamen wegen großer Staus zwar erst mit Verspätung bei herrlichem Wetter in Bourg-Saint-Andéol an, doch wurden sie dafür umso herzlicher mit einem Gastgeschenk und Aperitif empfangen. Dann erfolgte sogleich die Vernissage der Foto-Ausstellung „40 Jahre Partnerschaft“ im Schloss Pradelle.

Der 11. Juli war der Zeremonie der Erneuerung und Unterzeichnung der Partnerschaftscharta in der „Cascade“ gewidmet. Diese offiziellen Akt nahmen Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter und Bourgs Bürgermeister Jean Marc Serre vor. Der Zeremonie wohnten auch Städteregionsrat Helmut Etschenberg, in seiner Funktion als früherer Monschauer Stadtdirektor ein großer Förderer der Partnerschaft, bei, wie auch Pascal Terrasse, Abgeordneter der Ardèche und Departementrat sowie Departementrätin Christine Malfoy. Zudem verlas Etschenberg ein Grußwort des EU-Präsidenten Martin Schulz.

Noch zwei Gründer leben

Zu den offiziellen Feierlichkeiten waren die Bürgermeister der beiden weiteren Partnerstädte von Bourg-Saint-Andéol aus Italien (Gaggiano) und Ungarn (Albertisa) ebenfalls mit ihren Delegationen angereist. Danach wurden die deutsche, französische, italienische, ungarische und Europa-Hymne gemeinsam von den Musikvereinen „Entente bourguésanne“, der „Basse Ardèche“ sowie den beiden Harmonien aus Mützenich und Kalterherberg gespielt. Es folgte der Austausch der offiziellen Geschenke sowie die Eintragung ins goldene Buch. Besondere Erwähnung fanden in diesem Rahmen auch noch Heinz Stollenwerk aus Imgenbroich und Raymond Grasset aus Bourg als die beiden letzten noch lebenden Gründer der Partnerschaftsidee.

Beim anschließenden Aperitif gab es die auf den Anlass passend zugeschnittenen Gesangsvorträge von Günter Hochgürtel, der diesmal nicht mit Jungs von Wibbelstetz sondern als Solist unterwegs war. Für die offizielle Delegation gab es ein Essen in der Gendarmerie Mobile. Für die anderen Teilnehmer war eine Fahrt nach Aiguèze organisiert worden. Abends gab es ein gemeinsames Konzert der vier Musikvereine im Park Pradelle.

Am folgenden Tag besuchten alle gemeinsam die Grotte Chauvet, die im April eröffnet wurde. Danach fuhren die Teilnehmer nach Ruoms zum gemeinsamen Mittagessen, welches in fröhlicher und lockerer Atmosphäre stattfand. Günter Hochgürtel präsentierte hier ebenfalls die passende musikalische Untermalung. Die Heimfahrt erfolgte über die Gorges de l‘Ardèche, wo an einigen Aussichtspunkten die Schönheiten der Natur im wilden Tal der Ardèche bestaunt wurden.

Den Abschluss des Tages bildete ein Aperitif in St. Martin d‘Ardèche bei den Winzern Daniel und Rose-Marie Archambault.

Am folgenden Tag war der Besuch der Foto-Ausstellung vorgesehen, und danach wurde eine Führung durch Bourg-Saint-Andèol angeboten. Im Nachmittag fuhr die Monschauer Gruppe gemeinsam nach Saint Montan, wo eine Ortsführung stattfand. Am Abend gab es ein gemeinsames Essen und anschließend ein tolles Feuerwerk. Der Dienstag, 14. Juli, stand dann ganz im Zeichen des Nationalfeiertages in Frankreich. Nach einer gemeinsamen Messe mit den italienischen, ungarischen und französischen Freunden unter Mitwirkung der vier Musikvereine, ging es gemeinsam in einem Festzug zum Ehrenmal, wo Kranzniederlegungen stattfanden.

Im Anschluss daran fuhren alle gemeinsam zum Forsthaus zu einem ländlichen Essen, erneut mit Gesangsvorträgen von Günter Hochgürtel und Musikern aus Mützenich und Kalterherberg. Außerdem durfte hier auch das Eifellied nicht fehlen. Die Atmosphäre war fröhlich und entspannt, alle Teilnehmer schunkelten und sangen mit.

Aufnahme in den Winzerorden

Im Anschluss wurden dann sieben Personen in die „Confrérie St. Vincent“, den Winzerorden, für besonders großes Engagement bei der Partnerschaft, aufgenommen. Unter anderem wurde Bürgermeisterin Margareta Ritter und Anneliese Eisenblätter diese Ehre zuteil. Abends fand vor dem Rathaus der musikalische Ausklang mit einem schönen Feuerwerk statt.

Am Mittwoch, 15. Juli, fuhren dann alle Teilnehmer mit schönen und angenehmen Erinnerungen wieder nach Hause zurück.

„Während des gemeinsamen Aufenthaltes konnten mehrere Teilnehmer gewonnen werden, die sich künftig für die Partnerschaft engagieren wollen, darunter auch zwei Jugendliche“, freute sich Bernadette Rader, die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees des Rates der Stadt Monschau, dass auch dieser Austausch wieder auf eine so große Resonanz stieß und dadurch unterstrichen worden sei, dass die Partnerschaft jung geblieben sei und immer noch neue Freunde finde.

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