Rott - Partie gegen Eilendorf ist schon ein Endspiel für den SV Rott

Partie gegen Eilendorf ist schon ein Endspiel für den SV Rott

Von: kk
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Im letzten Heimspiel gegen den Kohlscheider BC stand die Abwehr des SV Rott gut und ließ kein Gegentor zu. Diese Flanke klärt Belmin Sikira vor den Kohlscheider Angreifern. Foto: Kurt Kaiser

Rott. Eine schlaflose Nacht hatte der Trainer des SV Rott, Mirko Braun, nach der unnötigen 1:3-Niederlage bei Schwarz-Weiß Nierfeld. „So eine Niederlage nimmt mich schon extrem mit“, gestand der Trainer, der nach der Niederlage am vergangenen Spieltag nicht abschalten konnte, und er erinnerte sich immer wieder „an die dummen, einfachen Fehler, die wir gemacht haben“.

Die meisten Spieler des Sportvereins kannten ja aus den Vorjahren die Gegebenheiten des kleinen Sportplatzes im Schleidener Stadtteil und wussten, dass der Gegner in erster Linie lange Bälle spielt und aus jedem Einwurf schon eine brandgefährliche Standardsituation wird. „Kämpferisch hat die Mannschaft genug investiert, dann darf man aber nicht so dumme Fehler machen und muss die sich bietenden Torchancen nutzen“, lautete das Feedback des Coachs an seine Mannschaft.

Da die Rotter am kommenden Dienstag im Endspiel um den Kreispokal stehen, wurde die Meisterschaftsbegegnung gegen den SV Eilendorf auf Freitagabend (Anstoß 19.30 Uhr) vorgezogen. Mit dem SV Eilendorf stellt sich am Freitag in Rott ein Gegner vor, der nur in der Begegnung bei Aufsteiger Union Schaffhausen unter die Verlierer geschickt wurde. Mit Lechenich und Hürth teilten die Eilendorfer sich die Punkte, gegen Alemannia Straß und am vergangenen Spieltag gegen Schwarz-Weiß Düren gab es die angestrebten Dreier.

Auch wenn die Saison noch jung ist, impft Mirko Braun seinen Jungs ein, dass die Partie gegen die Eilendorfer schon Endspielcharakter hat: „Jeder in der Mannschaft muss wissen, worum es geht und bereit sein, den Schritt in die richtige Richtung zu machen.“ Der Coach will mit einem Sieg den Keller der Liga verlassen.

Eicherscheid sucht Erfolgspur

Bei Germania Eicherscheid war Trainer Marco Kraß sich vor der Saison darüber im Klaren, dass nach der Auftaktbegegnung gegen Roland Millich die ganz dicken Brocken der Liga warten. Ernüchternd ist für Trainer und Mannschaft nach den Spielen gegen die Topteams der Liga die Zwischenbilanz, in der vier Niederlagen mit einem Torverhältnis von 6:15 stehen. 15 Gegentore sprechen nicht für die Defensive des Landesligaabsteigers. Vor allen Dingen nach Standardsituationen zeigte die Abwehr gravierende Mängel, die meistens umgehend bestraft wurden. „Wir machen zu viele einfache Fehler“, stellte der Coach nach der Auswertung der Gegentore fest.

Auf den heutigen Donnerstagabend wurde die Begegnung des sechsten Spieltages gegen Rasensport Brand vorgezogen. Die Brander zählen noch mit zu den hochgehandelten Aufstiegsaspiranten, das unterstrichen sie am vergangenen Spieltag durch den 5:0-Sieg gegen Columbia Donnerberg. Ihre einzige Saisonniederlage kassierten die Rasensportler beim Topfavoriten Arminia Eilendorf. Wieder in die Erfolgsspur zu finden, wird für die Eicherscheider ganz schwer, denn bei den Brandern sind im zweiten Jahr der Ligazugehörigkeit mit den Erfolgen auch die Ansprüche gewachsen.

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