Panther bei Simmerath wohl nur eine Labradorhündin

Von: ych/gego
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Aachen. Der Panther, der am Freitagmittag angeblich in der Nähe von Lammersdorf gesehen wurde, könnte möglicherweise eine schwarze Labradorhündin sein. Gegen 13.30 Uhr hatte am Freitag ein Bewohner des Simmerather Gemeindeteils Lammersdorf der Polizei gemeldet, den Panther gesehen zu haben.

Jetzt hat sich ein Leser bei uns gemeldet, der am Freitag zwischen 13 und 14 Uhr in diesem Bereich seine Weimaraner-Labrador Mischling frei laufen ließ. Die Hündin Alma könnte aus größerer Entfernung durchaus für einen Panther gehalten werden, denn sie ist pechschwarz, 40 Zentimeter groß und circa 75 Zentimeter lang.

„Ich habe sie über längere Strecken frei laufen lassen und bin dann gegen 14.10 zum Parkplatz an der Fringshaus Straße zurückgekehrt”, schreibt Achim Konejung in der Mail an unsere Redaktion. „Nach meiner Rückkehr zuhause bin ich fast vom Sofa gefallen, als ich im WDR hörte, jemand habe um 13.30 bei Lammersdorf den so genannten Panther gesehen. Hat da jemand meinen Hund verwechselt?”

Der seit Ende August frei in den Benelux-Ländern umherstreunende Panther ist angeblich Anfang dieser Woche im deutsch-belgischen Grenzgebiet im Venn von Privatleuten gesehen worden.

Polizeipressesprecher Paul Kemen sagte am Freitag gegenüber unserer Zeitung, dass bei der Polizei Dutzende Anrufe eingegangen seien, seit unser Onlineauftritt erstmals darüber berichtet hat, dass der Panther bei Malmédy in den Ardennen gefilmt worden war. Allein am Freitag hätten mehrere Anrufer aus verschiedenen Bereichen des Zuständigkeitsgebietes des Aachener Polizeipräsidiums Vermutungen geäußert, wo der Panther gesichtet worden sei, wo sich der Panther aufhalten könnte, und wie man sich gegenüber Panthern am besten verhält. Kemen sagte, einen wirklich stichhaltigen Hinweis zum Aufenthaltsort des Panthers gebe es nicht.

Seit Ende August hält sich der Panther, den die Hörer des Radiosenders 1Live Djonny Bondjorno genannt haben, in Nordfrankreich, Luxemburg und Belgien auf. Ein Gefahr für den Menschen geht nach Ansicht des Aachen Euregiozoo-Direktors Wolfram Graf-Rudolf aber nur dann von einem Panther aus, wenn man ihm direkt in die Augen sehe oder vor ihm flüchten würde.
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