Otto Wergen holt den Regattasieg

Von: Anneliese Lauscher
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Start unter Wolken: Bei der Frühlingsregatta war wenig von Frühling zu spüren. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Als sich die Segler aus der Segelabteilung des TuS Schmidt am Samstag zu den ersten Läufen ihrer Frühjahrsregatta trafen, hatten sie warme Kleidung eingepackt. Gerade mal zwölf Grad zeigte das Thermometer, als auf dem Steg „im Kühlchen“ elf Boote fertiggemacht wurden zum Start.

Für Otto Wergen, der seine „First 235“ gemeinsam mit Marcel Beyard segelte, wurde der erste Lauf eine ganz klare Angelegenheit: Die Beiden fanden die ideale Linie zwischen Boje 8 und 7, fuhren mehrmals an den Zuschauern auf dem Steg vorbei und rauschten mit Abstand als Erste über die Ziellinie.

Höchst zufrieden meinte Otto Wergen: „Es war auch etwas Glück dabei.“ Auch Helmut Loch war mit seinem Vorschoter Rolf Naas hart am Wind gesegelt, die beiden erfahrenen Rurseekenner hatten sichtlich Spaß an dem tollen Lauf und kamen im H-Boot H26 als Zweite ins Ziel.

Ein knappes Rennen lieferten sich mehrere Boote des Typs „Varianta“; Ramona Rank sauste auf der Zielgeraden an ihrem Vater, Berthold Jung, vorbei und stieß lautes Freudengeschrei aus. Wie immer gab es eine Mittagspause mit viel Gesprächsstoff.

„Da kommt er wieder“, rief jemand, gemeint war der Wind, und es wurde zum zweiten Lauf geblasen. Prompt schlief der Wind zum Start ein, und es gab ein kurioses Gedränge um die Startboje, ehe die Boote wieder ihren Kurs in Richtung Rieseberg aufnahmen. Nur kurz durfte man einen blauen Himmel und Sonnenschein genießen, dann schob sich wieder eine schwarze Wolke vor die Sonne, das Wasser kräuselte sich, und tückische Böen erforderten viel seglerisches Können. Da wurden nicht nur die Füße nass.

Applaus an der Ziellinie

Erleichtert fanden alle nach dem spannenden Rennen den Weg in die heimatliche Box. Starker Applaus brandete auf, als die Letzten über die Ziellinie fuhren: Wolfgang Kirfel hatte in seiner „Varianta“ noch seine Kumpels Peter und Carsten als Verstärkung mitgenommen; in bester Laune kam das Trio heim.

Große Freude herrschte am Sonntag darüber, dass Petrus ein Einsehen hatte und alle trocken blieben. Auch wenn Otto Wergen diesmal nicht mit viel Seglerglück bedacht wurde, reichte sein am Vortag erarbeiteter Vorsprung für den Regattasieg, den er mit seinem Vorschoter Marcel Beyard gebührend feierte. Zweiter wurde Christian Naas, für viele eine Überraschung, wie sicher er sein Kajütboot durch die Launen von Wind und Wetter gesteuert hatte. Den dritten Platz teilten sich erfahrene Seebären: die Crew Jürgen und Maria Breuer sowie Berthold Jung und Christoph Scharpenberg

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