Kesternich - Ortsumgehung: Im Sommer kommt es zum Schwur

Ortsumgehung: Im Sommer kommt es zum Schwur

Von: breu
Letzte Aktualisierung:
cdu-kest-bu
Hans-Josef Hilsenbeck, Bernd Gorffart und Ulrich Offermann, hier inmitten ihrer Parteifreunde, berichteten bei der Jahresversammlung des CDU Ortsverband Kesternich über das politische Geschehen in Ort, Gemeinde und Städteregion. Foto: Kornelia Breuer

Kesternich. Der CDU-Ortsverband Kesternich ist sehr aktiv und glücklich über viele interessierte Mitglieder. Das wurde deutlich, als sich zahlreiche Mitglieder zur Jahresversammlung in der Gaststätte Jousten trafen. Zu den großen Themen für die Ortschaft Kesternich gehörte in den letzten Jahren immer wieder der Straßenbau.

Zum Dauerbrenner Ortsumgehung der B266 soll der genaue Straßenverlauf noch vor den Sommerferien der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Nach den Ferien wird der Gemeinderat darüber entscheiden.

Ebenfalls im Sommer diesen Jahres wird der neue Flächennutzungsplan rechtskräftig. Der Bebauungsplan Nr. 159 (Sportzentrum Kesternich) wurde inzwischen der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch dieser wird im Sommer seine Rechtskraft erreichen. Die Baupläne der neuen Sportanlage mit Sportheim und Sporthalle und erste Pläne des Dorfgemeinschaftshauses sind vielen Bürgern ebenfalls seit vergangener Woche bekannt.

Ortsverbandsvorsitzender Ulrich Offermann ist froh, dass dieses Thema, welches Bürger und Politik schon viele Jahre beschäftigt, wohl zu einem glücklichen Ende kommt. Er rechnet noch in diesem Jahr mit dem Baubeginn.

Dank der Prognosen für die nächsten sechs Jahre, wird die Grundschule „Schwalbenschule” für diesen Zeitraum sicher bestehen. „Wir sind stolz auf unsere kleine, feine und vor allem gute Schule”, so Offermann, deutlich wird dies durch die große Spendenbereitschaft für den Förderverein, für einzelne Projekte und den persönlichen Einsatz ehrenamtlicher Helfer. Die Änderungen des Kindergartengesetzes macht auch den Erhalt des Kindergartens möglich, durch die Betreuung von Kindern unter zwei Jahren, haben auch die kleinen Kindergärten wieder eine Chance.

Ulrich Offermann betont immer wieder, dass viele Kesternicher, unabhängig von einer Parteizugehörigkeit, am Wohlergehen ihres Ortes interessiert sind. So kann im Frühjahr das Kreuz am Pfarrer-Denis-Platz wieder aufgestellt werden. Es wurde im Laufe des Winters von CDU und Kesternicher Bürgern saniert.

Bernd Goffart, in dreifacher Funktion als CDU-Gemeinderatsvorsitzender, Ratsmitglied und stellvertretender Bürgermeister informierte über die Arbeit im Gemeinderat. Ein besonderes Thema im Rat war und ist der Erhalt des Simmerather Krankenhauses. Die Verantwortlichen der Kommunen und der Städteregion waren sich schon längere Zeit sicher, dass dieses Haus nicht aufgegeben werden kann. Seit Januar ist jetzt klar, dass die Städteregion damit ihre erste Bewährungsprobe in einer für die gesamte Eifel wichtigen Angelegenheit bestanden hat.

Hans-Josef Hilsenbeck, der erste stellvertretende Städteregionsrat, berichtet über eine Politik, die erst begonnen hat. Erste Früchte sind aber schon absehbar: Einsparungen von Sach- und Personalkosten können schon ausgewiesen werden, die Förderung der Vereine und somit des Ehrenamtes bleibt ein wichtiges Thema, der Bestand des Krankenhauses ist gesichert, Kindergärten bleiben erhalten und der Tourismus wird weiter gefördert.

Der Haushaltsplan der Städteregion wird erst in der nächsten Woche verabschiedet. Hilsenbeck: „Die Haushaltsdebatte wird spannend, und dann sind wir in der schwierigen Lage, dem Bürger die komplizierte Finanzsituation zu verdeutlichen.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert