Ortskartell beschenkt Kita St. Ursula mit Spielzeug

Von: ale
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Die Kinder freuen sich: Sie durften gleich auspacken und neue Spiele entdecken, die das Ortskartell von einem Teil des Erlöses des ökumenischen Pfarrfestes angeschafft hatte. Foto: Anneliese Lauscher

Monschau. Eine schöne Bescherung gab’s am Montag in der Kindertagesstätte St. Ursula in Monschau: Spiel- und Beschäftigungsmaterial im Wert von 1000 Euro hatte Heinz Mertens, der Vorsitzende des Ortskartells Monschau, mitgebracht.

Die Kinder durften gleich auspacken – Holzspielzeug, eine Ritterburg und allerhand zum Entdecken und neue Sachen für das gemeinsame Spiel. Außer Heinz Mertens waren noch zwei Herren zur Kindertagesstätte gekommen: Josef Schünemann, der Vorsitzende des TuRa Monschau und Pfarrer Jens-Peter Bentzin von der evangelischen Kirchengemeinde. Sie erhielten ebenfalls Geschenke, denn das Monschauer Ortskartell hatte beschlossen, den Erlös des ökumenischen Pfarrfestes auf diese Weise zu verteilen.

Die Leiterin der Kindertagesstätte St. Ursula, Ingrid Schröder, sagte hoch erfreut, die Spende des neuen Spielzeugs komme gerade zur rechten Zeit. „Wir hatten uns Gedanken gemacht und vor kurzem eine Wunschliste nach pädagogischen Gesichtspunkten erstellt; jetzt freuen wir uns sehr, wieder neue Sachen anbieten zu können.“ Sie erläuterte, dass 32 Kinder betreut werden, davon neun mit besonderem Förderstatus. „Das Spielzeug soll den Bedürfnissen aller Kinder gerecht werden“, nannte sie ein wichtiges Prinzip.

Heinz Mertens nahm die Gelegenheit wahr, über die Aktivitäten des Ortskartells zu informieren: Seit über 40 Jahren wird ein ökumenisches Pfarrfest veranstaltet, dessen Erlös für Maßnahmen der Jugendhilfe bzw. an soziale und kulturelle Projekte in Monschau gespendet wird. So erhält der TuRa Monschau 1000 Euro für die Fitness- und Trimmanlage an der Flora. Josef Schünemann bedankte sich hierfür und lud ein: „Diese Geräte sind für jedermann zugänglich und können von jeder Altersgruppe genutzt werden.“

Pfarrer Bentzin freute sich, 1000 Euro für den Wiedereinbau der restaurierten Orgel in der evangelischen Stadtkirche zu erhalten. Er habe während der Zeit der Renovierungsarbeiten eine Verbundenheit gespürt und eine große Hilfsbereitschaft. Es erfülle ihn mit Dankbarkeit, dass Menschen – gleich welcher Konfession – sich engagieren. Die Orgel auszubauen und wieder an ihren Platz zu bringen, sei ein großes, kompliziertes Projekt. „Sie wird generalüberholt; wenn es gut läuft, kann sie im Frühjahr wieder eingebaut werden“, berichtete der Pfarrer.

Zum Schluss versprach Ingrid Schröder, die Kindertagesstätte St. Ursula werde sich im nächsten Jahr Ende Juni am Pfarrfest beteiligen.

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