Monschau - Ortsentwicklung in Imgenbroich: Abstimmung über Gewerbegebiet

Ortsentwicklung in Imgenbroich: Abstimmung über Gewerbegebiet

Von: N.P.
Letzte Aktualisierung:

Monschau. Imgenbroich soll sich weiterentwickeln. Geplant sind ein weiterer Lebensmittelmarkt, gewerblich nutzbare Flächen und ein ÖPNV-Knotenpunkt mit einem „Park and Ride”-Parkplatz. Der Planungsausschuss hat jetzt darüber abgestimmt.

Schnell war man sich dieser Tage einig im Sitzungssaal des Rathauses in Monschau. CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke stimmten auf dem Planungsausschuss einstimmig über vier Beschlussvorschläge ab; lediglich bezüglich der Ortsentwicklung Imgenbroich gab es Diskussionsbedarf.

Anerkannt wurde zunächst die Fällung einer Rotbuche am Steinrötsch. Als Ersatz solle ein neuer Rotbuchenhochstamm gepflanzt werden. Einstimmig stimmten die Mitglieder zudem über Änderungen zweier Flächennutzungspläne - in Monschau sowie Mützenich - sowie über Änderungen des Bebauungsplanes Höfen Heimstraße ab. Einstimmig anerkannt wurde weiter die Beschlussvorlage eines Einzelhandels- und Zentrenkonzepts in Monschau/Imgenbroich.

Dieser Punkt sei jedoch klar zu trennen vom Grundsatzbeschluss der weiteren Ortsentwicklung Imgenbroich, wie Bürgermeisterin Margareta Ritter betonte. Geplant seien derweil auf dem gegenüberliegenden Grundstück des HIMO ein Lebensmittelmarkt in der Größenordnung von circa 3000 Quadratmetern, gewerblich nutzbare Flächen und ein ÖPNV-Knotenpunkt mit einem „Park and Ride”-Parkplatz. Hierzu gab es auseinander gehende Meinungen.

Dietmar Schütteler (Linke): „Eine Verlagerung des Busbahnhofes. Ja. Ein neuer Lebensmittelladen? Nein. Es können nicht zwei große Läden in Monschau existieren, das ist ein Nullsummenspiel. Da macht der eine zu und der andere gleich wieder auf”, so der Sprecher.

Hierzu äußerte Werner Krickel (Grüne): „Es geht nicht um die Frage: Wollen wir einen neuen Lebensmittelladen oder nicht. Es geht um die Frage: Wollen wir ein Gewerbegebiet oder nicht.” Die klare Antwort der meisten Mitglieder lautete dazu Ja. „Wenn wir neue Arbeitsplätze schaffen wollen - und das wollen wir - dann geht das nur in Imgenbroich,” so Thomas Koll (CDU).

Bürgermeisterin Ritter regte an, in einem externen Ausschuss ein größtmögliches Übereinkommen mit den Anwohnern zu finden, wenn es um die Frage der Flächennutzung und -abgabe der Grundstücke gehe.

Zugleich betonte Ritter den Nutzen des neuen ÖPNV-Konzeptes, das bei allen Mitgliedern Zustimmung fand: „Womöglich kann schon in zwei Jahren jedes Dorf stündlich mit dem Bus erreicht werden. Und das kostenneutral ohne Umwege über die Altstadt.” Mit einer Gegenstimme und elf Ja-Stimmen segneten die Ausschuss-Mitglieder schließlich den Grundsatzbeschluss der weiteren Ortsentwicklung Imgenbroich ab.
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