Ortsentwicklung für CDU von Vorrang

Von: fm
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Fraktionssprecher Micha Kreitz
Fraktionssprecher Micha Kreitz (re.) gab in Kalterherberg einen Bericht über die Arbeit im Stadtrat. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. In der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes standen keine Neuwahlen an. Vorsitzender Manfred Schneider stellte mit seinen Vorstandskollegen die politische Arbeit des Ortsverbandes aus dem letzten Jahr vor.

Für den Stadtverband informierte Fraktionsvorsitzender Micha Kreitz über die Arbeit der Stadtrates. Als vorrangige Aufgabe für den Ortsverband sah Schneider die verbesserte Anbindung der B 258 an die Autobahn und das Oberzentrum Aachen an. Der ursprünglich geplante Ausbau sei nach Interventionen der Stadt Aachen wieder in Frage gestellt.

Es gelte, für die Pendler aus der Eifel trotzdem eine Verbesserung der bestehenden Verkehrssituation zu erreichen. Ein zügiger Verkehrsfluss zur Autobahn sei auch im Interesse der Anwohner in Lichtenbusch und Oberforstbach. Ferner warb Manfred Schneider nochmals um jüngere Mitglieder. Es würde die Arbeit im Ortsverband bereichern, wenn demnächst vermehrt junge Leute wieder Interesse für die Arbeit in der Kommunalpolitik zeigen würden.

Rainer Mertens beleuchtet im Geschäftsbericht die Parteiarbeit des letzten Jahres. Es ging dabei vorrangig um Fragen der Ortsentwicklung. Mit der Resonanz der Mitglieder auf die Familienwanderung war Rainer Mertens sehr zufrieden. Die Entwicklung im Mitgliederbestand betrachtete er mit Blick auf die Zukunft mit einiger Sorge. Auch im letzten Jahr sei der Mitgliederbestand durch Todesfälle weiter leicht gesunken.

Ortsvorsteher Norbert Rader beschrieb in seinem Bericht ausführlich, was seit der letzten Mitgliederversammlung geschehen ist. Das Straßenbauprogramm sei weiter voran gekommen. Der Gatterweg, der Klüsenborn und ein Teil der Görgesstraße hätten eine neue Schwarzdecke erhalten. Die Zufahrten zu den beiden Regenüberlaufbecken im Einzugsbereich der Talsperre hätten durch die Bauarbeiten stark gelitten. Sie seien nach Abschluss der Arbeiten an den Becken wieder instand gesetzt worden. Aus dem Konjunkturpaket II seien für Kalterherberg insgesamt 210.000 Euro abgerufen worden.

Die Gelder flossen in energetische Sanierungsmaßnahmen für Grundschule und Turnhalle. Der neue Übungsraum des Trommler- und Pfeiferkorps sei ein Schmuckstück. Mit freiwilligen Helfern wurde die Bruchsteinmauer an der Grundschule restauriert. Bei allem Lob für das Engagement der Helfer musste Norbert Rader in diesem Zusammenhang auch auf Folgen von Vandalismus eingehen. Die Dehnungsfugen in der Abdeckplatte der Mauer haben mutwillige Zerstörer herausgerissen. Wenn nichts weiter geschieht, werden Regen und Frost in nächster Zeit der Mauer stark zusetzen und weitere Sanierungen notwendig machen.

Die Berichtsreihe schloss Micha Kreitz mit ausführlichen Ausführungen über die Arbeit im Stadtrat. Die Haushaltskonsolidierung sei für die kommenden Jahre das beherrschende Thema. An mehreren plastischen Beispielen zeigte er auf, wie demnächst Einnahmen verbessert und Ausgaben minimiert werden sollen. Darüber hinaus kündigte die Fertigstellung des Ravel-Radwanderweges für Sommer 2012 an. Sobald die Planungen für die verbesserte Internet-Anbindung des Stadtgebietes abgeschlossen sind, soll zuerst Kalterherberg und Höfen berücksichtigt werden, weil dort die Probleme am gravierendsten sind.

Ein besonderes Lob hatte Micha Kreitz zum Abschluss für Bernadette Rader parat, die in den letzten Jahren die Partnerschaft mit Bourg St. Andéol durch ihre intensive Mitarbeit im Jugendaustausch und beim Weihnachtsmarkt mit Leben gefüllt habe In seinen Dank schloss er auch die Zusammenarbeit mit den Kalterherberger Ratsvertretern ein. Namentlich erwähnte er dabei Manfred Schneider, der sich als Neuling gut in die Fraktionsarbeit eingebracht habe. Norbert Rader habe bei den unabdingbaren Mehrbelastungen für die Vereine im Zuge der Sparmaßnahmen deren Umsetzung mit Erfolg vorangebracht.
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