Orgelvesper zum 25-jährigen Jubiläum als Organist

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Seit 25 Jahren ist Andreas Warler Organist der Steinfelder Basilika: Am Sonntag findet aus diesem Anlass eine Orgelvesper statt.

Steinfeld. In der Steinfelder Basilika findet am Sonntag, 21. September, um 16 Uhr eine Orgelvesper mit dem Basilikaorganisten Andreas Warler statt. Zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum als Organist an der Basilika Steinfeld wird er große Orgelwerke spielen.

Darunter sind von Johann Sebastian Bach Praeludium und Fuge D-Dur BWV 532, „Jesus bleibet meine Freude“, Praeludium und Fuge e-Moll BWV 548 und von Carl Philipp Emanuel Bach - anlässlich dessen 300. Geburtstages - unter anderem Fantasie und Fuge c-Moll. Ferner kommen zwei Werke von Franz Surges zu Gehör, von denen dieser eines Andreas Warler gewidmet hat.

In seiner 25-jährigen Amtszeit als Basilikaorganist hat er neun CDs an der König-Orgel eingespielt, die bis auf die beiden 2011 und 2014 aufgenommenen Tonträger alle vergriffen sind. Die zuletzt eingespielten CDs werden im Anschluss an die Orgelvesper zu einem Sonderpreis unter der Orgelempore zum Verkauf angeboten. Der Eintritt hierzu ist frei(willig).

Andreas Warler, 1965 in Baasem/Eifel geboren, eignete sich in seiner Jugend das Orgelspiel autodidaktisch an. Während des Theologiestudiums in Passau entdeckte der Passauer Domorganist Walther R. Schuster (†1992) seine besondere Begabung und förderte ihn durch Privatunterricht. Dieser übertrug ihm an der größten Domorgel der Welt das vertretungsweise Orgelspiel in Gottesdiensten und innerhalb von Domführungen.

Das Studium der Kirchenmusik begann Andreas Warler 1989 an der Kirchenmusikschule St.-Gregorius-Haus in Aachen. Zugleich wurde er zum Organisten an der Basilika Steinfeld berufen, die eine der bedeutendsten historischen Barockorgeln des Rheinlandes besitzt (Balthasar König, 1727, III/35). Als Schüler von Viktor Scholz (Orgel) und dem Aachener Domorganisten Norbert Richtsteig (Improvisation) legte er schon nach drei Jahren 1992 das kirchenmusikalische B-Examen mit sehr gut in Orgelliteraturspiel und Improvisation ab.

Rundfunk- und TV-Produktionen

1996 hielt er sich zu einem Intensivstudium bei Prof. Craig Cramer an der University of Notre Dame in den USA auf. Seit 1992 ist er Organisator und künstlerischer Leiter der Steinfelder Vesperkonzerte. Bislang spielte er neun CDs an der König-Orgel der Basilika Steinfeld ein – unter anderem auch zusammen mit Chor- und Orchester an der Basilika Steinfeld – und wirkte in vielen Rundfunk- und Fernsehproduktionen des WDR (unter anderem Weihnachten International, Film „Der junge Beethoven“, Dokumentation „Wanderlust“) und des Belgischen Rundfunks RTBF mit.

Konzerte führten ihn seither durch Deutschland (unter anderem Aachen, Altenburg, Altenberger Dom, Bad Säckingen, Berlin, Bielefeld, Bonn, Brauweiler, Donaueschingen, Duisburg, Düsseldorf, Garmisch-Partenkirchen, Kempen, Korschenbroich, Krefeld, Mittenwald, Mönchengladbach, München, Neuss, Nürnberg, Singen, Stuttgart, Wuppertal sowie die Kathedralen in Bamberg, Fulda, Paderborn und Trier), Belgien, Großbritannien, Island, Italien, Litauen, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz und die USA.

Er wurde als Gastorganist zu berühmten Orgelfestivals eingeladen: 2004 nach Laufen (Schweiz), 2006 zum Internationalen Orgelsommer nach Reykjavik und zum Christopher Summer Festival 2006 nach Vilnius (Litauen), 2009 nach Bastogne (Belgien), 2010 zum Internationalen Orgelsommer der Kathedrale von Haarlem (Niederlande). 2012 erneut zum Internationalen Orgelsommer nach Reykjavik (Island).

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