Rollesbroich - Orchester sorgt für Tränen der Rührung

Orchester sorgt für Tränen der Rührung

Von: ho
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Der Musikverein „Harmonie“ begeisterte bei seinem Weihnachtskonzert in der Rollesbroicher Pfarrkirche und bot auf hohem musikalischen Niveau etwas für Herz und Ohr. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Rollesbroich. Wenn nach einem Konzert das Publikum geschlossen aufsteht, laute Zugaberufe, nicht enden wollendes Klatschen und begeisterndes Pfeifen zu hören sind, dann bedeuten diese stehenden Ovationen für das Orchester höchste Anerkennung.

Die war gegeben, als der Musikverein „Harmonie“ am Samstagabend in der prall gefüllten Rollesbroicher Pfarrkirche unter Leitung von Dirigent Achim Breuer sein Weihnachtskonzert („Music for Christmas“) gab. Das war Musikgenuss vom Feinsten, an dem auch der Lammersdorfer Frauenchor „Cantastic“ seinen Anteil hatte.

Wie immer hatte man zudem großen technischen Aufwand mit Beleuchtung, Leinwand und zwischen den Stücken eingespielten Filmclips betrieben, die beim Publikum erneut gut ankamen und die musikalische Festtagsstimmung auflockerten. Hierzu trugen auch die gut ausgewählten Wort- und Dialogbeiträge zwischen den einzelnen Stücken bei, die sowohl zur Erheiterung als auch zur Besinnlichkeit anregten.

Mit „Merry christmas everyone“ waren Orchester und Chor frisch, munter und festlich angehaucht in das Konzert eingestiegen und ließen hiernach die rote Nase von Rentier Rudolph erklingen. Erster Höhepunkt danach das Stück „Can you feel the love tonight“, bei dem alle Register des Orchesters ihr Können zeigten – eine Spitzenleistung der 32 Musiker. Schön anzuhören waren auch die beiden Solobeiträge von Cantastic („I need a silent night“ und „Angels“). Der Chor entfachte unter Leitung von Michael Rieck mit den klaren Stimmen seiner Mitglieder ebenfalls Weihnachtsstimmung.

In die Pause ging es dann schwungvoll mit „Feliz Navidad“ und danach zur Einstimmung des zweiten Teils mit „Merry christmas everybody“ weiter. Eines der Glanzstücke der Harmonie wurde hiernach zu Gehör gebracht. Musikalisch rückte die Kavallerie eindrucksvoll mit „Stop the cavalry“ in die Pfarrkirche ein. Für das Herz und Gemüt folgten „Happy christmas“, „Tears in heaven“ und „Heal the world“.

Der gefühlsmäßige Höhepunkt des Konzerts für viele Zuhörer war, als das Orchester mit deutschen Weihnachtsliedern für eine besondere Stimmung in der Kirche sorgte. Da wurde auch schon mal ein Taschentuch gezückt, um ein Tränchen der Rührung wegzuwischen. Nach diesem ergreifenden Finale kam man selbstverständlich nicht an einer Zugabe vorbei, wozu „One moment in time“ nicht passender hätte sein können.

Zum Schluss ertönte „Jingle bells“, zu dem das Publikum als Glöckchen-Ersatz die Schlüsselbünde erklingen ließ.

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