Offensiver Kampf für das Krankenhaus

Von: P. St.
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Monschau. Von politischen Auseinandersetzungen bislang verschont geblieben ist der Kampf um das Krankenhaus Simmerath und dessen Erhalt mit dem bisherigen Leistungsumfang. Nach dem Motto „Gemeinsamkeit macht stark” will man nun auch in Monschau den Druck erhöhen, um Einfluss auf die noch nicht abschließend getroffene Entscheidung zu nehmen.

Anlass dafür war ein Schreiben der CDU-Fraktion, das jetzt im Hauptausschuss die Diskussionsgrundlage bildete. Man teile die Sorge der Bevölkerung, hieß es in dem Schreiben. Der Wegfall der Geburtshilfe im Krankenhaus Simmerath würde die Wettbewerbsfähigkeit und die Entwicklungsmöglichkeiten der Region im ländlichen Raum gefährden.

„Die Nordeifel würde an Attraktivität nicht nur für junge Familien verlieren. Dies muss unter allen Umständen verhindert werden.” Die CDU fragte die Verwaltung, welche Möglichkeiten in Kooperation mit dem Kreis Aachen und der Nachbarkommunen Monschau und Roetgen entwickelt werden könnten, um den Leistungsumfang des Krankenhauses in vollem Umfang zu sichern. Dabei sollte man sich auch neuen Lösungsmodellen nicht verschließen.

Bürgermeister Theo Steinröx berichtete von einem aktuellen Gespräch mit Mitarbeitern aus der Geburtshilfe, das noch einmal die aktuelle Problematik sehr deutlich gemacht habe. „Bei den Mitarbeiten herrscht Angst und Unsicherheit.”

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