Ölbilder und Aquarelle aus dem Nachlass von Manfred Beumers

Von: mon
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Galeristin Carla Giessing bei der Arbeit: beim Hängen der Bilder der kommenden Ausstellung „Voyage – Bilder aus Frankreich“. Dabei erzählt sie von der Sommerreise 2009 in den Süden gemeinsam mit Manfred Beumers, von Ausstellungsbesuchen, Begegnungen, vom Muschelessen und natürlich von Beumers beim Malen. Foto: V. Monterey

Monschau. „Am Morgen überraschte uns die Sonne, die direkt über dem Berg aufging. Um zehn Uhr waren wir nach Aix-en-Provence unterwegs. Die zweitschönste Stadt Frankreichs wurde zu einem Höhepunkt unserer Reise“.

Das Reisetagebuch von der Galeristin und jahrzehntelangen Lebensgefährtin und Muse von Manfred Beumers, Carla Giessing, liest sich ebenso spannend wie die Betrachtung der Bilder des vor eineinhalb Jahren in Monschau verstorbenen Malers.

Die Ausstellung „Voyage – Bilder aus Frankreich“ im Tuchschererhaus in der Monschauer Altstadt, die am Sonntag, 15. März um 14 Uhr anlässlich seines Geburtstages eröffnet wird, gibt erneut einen tiefen Eindruck in die Seele des Malers mit seinem ganz persönlichen Pinselstrich und der ausgewogenen Farbgebung und Komposition, die Beumers so eigen war und den Betrachter geradezu zum Verweilen und Vertiefen zwingt.

Insgesamt 27 mittelformatige Ölbilder und Aquarelle aus seinem Nachlass, die auf den vielen Reisen nach und durch ganz Frankreich entstanden sind, werden zu sehen sein, darunter auch vier Exponate aus dem umfangreichen Katalog „Ausgewählte Werke, seit 1993“. Dabei sind Werke aus der wohl schönsten Stadt unseres Nachbarlandes: Parisansichten, Café du Dôme, Motive an der Seine, Bilder aus Collioure les Templiers, aus St. Martin d‘Ardeche und Rochemaure, Motive, entstanden in der Gegend von Beaune, Honfleur Port und Rouen, aus Dole, Dieppe und viele mehr.

Die älteste Arbeit entstand 1994, jüngste, noch vorhandene Aquarelle im Jahre 2007. Zeit seines Lebens zog es Beumers in das gleißende, so spezielle Licht des europäischen Südens und vervollkommnete den typischen Stil von Manfred Beumers, der einst Malerei und Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Rupprecht Geiger und Prof. Sackenheim studiert hatte.

„Wir parkten gut und liefen direkt dem Musée Granet in die Arme, wo im Moment eine der wichtigsten Ausstellungen Frankreichs stattfindet: Picasso – Cézanne. Manfreds Besuch dauerte zwei Stunden, ich musste mit unserer Hündin Reina warten...“

Ebenso impressionistisch wie die Bilder der großen Meister zeigt sich auch diese Ausstellung. Während Giessing die ausgewählten Bilder hängt, berichtet sie von den Reisen, an die sie sich erinnern kann, als zöge „ein Film vorbei“. „Ich kann zu jedem Bild eine Geschichte erzählen“. Man darf gespannt sein.

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