Nutzung des Rursees wurde neu geregelt

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Nordeifel. Die Bezirksregierung Köln hat die bis zum 30. Juni 2015 befristete Gemeingebrauchsverordnung für den Rursee und weitere Gewässer verlängert.

Die neue Gemeingebrauchsverordnung gilt seit Mittwoch, 1. Juli 2015, bis Dienstag, 15. März 2016. Sie umfasst die Rurtalsperre Schwammenauel mit dem Obersee und die Staubecken Obermaubach und Heimbach. Während des neuen Befristungszeitraums stimmt die Bezirksregierung Köln mit dem Talsperrenbetreiber „Wasserverband Eifel-Rur“ ab, ob die Gemeingebrauchsnutzungen wie bisher zugelassen werden können, oder ob Änderungen notwendig sind. Die Stauseen sollen grundsätzlich weiter für Wassersport und andere Erholungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Das Rurtalsperrensystem sichert die öffentliche Trinkwasserversorgung der Region, schützt die Ruranlieger vor Hochwasser und dient zur Wasserkrafterzeugung. Mit dem aufgestauten Wasser wird der Wasserspiegel der Rur reguliert.

Damit das Rurtalsperrensystem seine eigentlichen wasserwirtschaftlichen Aufgaben erfüllen kann, müssen Beeinträchtigungen sowie direkte und indirekte Verschmutzungen vermieden werden. Dies führt zu Einschränkungen für Freizeit- und für andere Nutzungen, die in der mit dem Gewässereigentümer „Wasserverband Eifel-Rur“ abgestimmten Gemeingebrauchsverordnung geregelt sind. Das Amtsblatt für den Regierungsbezirk Köln ist abrufbar unter: www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/amtsblatt/2015/26_2015.pdf

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