Nordeifel - Nur drei Nordeifelteams in zweiter Pokalrunde

Nur drei Nordeifelteams in zweiter Pokalrunde

Von: kk
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Von elf Nordeifelteams erreichten nur drei die zweite Pokalrunde. Foto: dpa

Nordeifel. Elf Teams aus der Nordeifel hatten sich zur Bitburger Kreispokalrunde 2015 gemeldet. Doch nur Landesligist SV Rott, Bezirksligist Germania Eicherscheid und A-Ligist FC Roetgen erreichten die zweite Runde.

Elf Teams aus der Nordeifel hatten sich zur Bitburger Kreispokalrunde 2015 gemeldet. Nach dem die SG Monschau/Imgenbroich schon in der Bereinigungsrunde ausschied, braucht man nun auch bei Komet Steckenborn, Hertha Strauch, Bergwacht Rohren, SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich, SV Kalterherberg, TuS Mützenich und dem TuS Lammersdorf nicht mehr vom Pokalendspiel in Berlin zu träumen. Nur Landesligist SV Rott, Bezirksligist Germania Eicherscheid und A-Ligist FC Roetgen erreichten die zweite Runde.

Wie erwartet war D-Ligist Komet Steckenborn gegen den Bezirksligisten Concordia Oidtweiler chancenlos. Erst nach dem der Bezirksligist das halbe Dutzend vollgemacht hatte erzielte Mario Greuel in der Nachspielzeit den Ehrentreffer.

Ähnlich chancenlos war auch C-Ligist SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich in der Begegnung gegen den Bezirksligisten FV Haaren. „Die haben Vollgas gegeben und den Klassenunterschied deutlich aufgezeigt“, gab SG Trainer Erik Breuer nach der 1:5-Niederlage zu. Erst nach dem 0:5-Rückstand erzielte Aaron Voßen den einzigen Treffer für die SG.

Mit einem 4:0-Sieg über Bergwacht Rohren zog B-Ligist Sportfreunde Hörn in die nächste Runde ein. Mehr wehrte sich Hertha Strauch gegen das Pokalaus. Gegen den B-Ligisten Union Ritzerfeld gingen die Blau-Gelben nach einer Stunde Spielzeit sogar durch Marvin Weckmann in Führung. Erst in der 89. Minute kam die Union zum Ausgleich und in der Nachspielzeit noch zum glücklichen Siegtreffer. „Wir haben gut gespielt und hätten gewinnen müssen“, ärgerte sich Coach Kevin Breuer über eine unnötige Niederlage. Ein Kompliment verteilte er aber an seine Stand-by-Reservisten, die aufgrund der urlaubsbedingten personellen Engpässe einsprangen. Exprofi Gerd Körner hatte mit seinen 58 Jahren 80 Minuten durchgehalten. Der 50-jährige Manfred Esser wurde für Gerd Körner eingewechselt.

Früher als erwartet endete auch für die drei Nordeifeler B-Ligisten der Traum von der Reise nach Berlin. Beim TuS Lammersdorf hatte man sich auf das Derby gegen den FC Roetgen in der nächsten Runde gefreut. Leider blieb es nur bei der Vorfreude, denn der ersatzgeschwächte B-Liganeuling kassierte eine 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen den Ligakonkurrenten JSV Baesweiler aus der Gruppe 1. „Da die zweite Halbzeit von den Spielanteilen ganz klar an uns ging, ist die Niederlage etwas unglücklich“, konstatierte TuS Coach Georg Bauer. Kevin Clement hatte in der 65. Minute den Ausgleich erzielt. Als alle sich schon auf ein Elfmeterschießen eingestellt hatten, machten die Gäste in der 117. Minute noch den knappen Sieg klar.

In der Begegnung Spielvereinigung Straß gegen den SV Kalterherberg stand es nach der regulären Spielzeit 0:0. In der Verlängerung gingen die Gastgeber in Führung. Tobias Jacobs erzielte in der letzten Minute der Verlängerung den Ausgleich. Im anschließenden Elfmeterschießen zeigten die Gastgeber sich nervenstärker und gewannen am Ende 5:3. „Wir waren hoch überlegen und hätten klar gewinnen müssen“, haderte der neue SVK Trainer, Achim Sarlette, mit dem schwachen Torabschluss. Torwart Rene Lambertz zog sich schon frühzeitig eine Platzwunde am Kopf zu, die im Krankenhaus genäht werden musste. Der Keeper wird zum Saisonstart leider nicht zur Verfügung stehen.

In der Begegnung des TuS Mützenich beim C-Ligisten SVS Merkstein stand es auch nach der Verlängerung noch 0:0. Das folgende Elfmeterschießen entschieden die Merksteiner mit 5:3 für sich. „Wir haben nach vorne viel zu wenig gebracht und hatten auch kein Tor verdient“, haderte TuS Trainer Stefan Carl mit seiner harmlosen Offensive.

B-Ligist Sportfreunde Hehlrath ließ FC Roetgens Trainer Frank Küntzler länger als 90 Minuten zittern. „Das war zur richtigen Zeit ein Schuss vor den Bug“, war der FC Coach froh, dass sein Team eine Woche vor Meisterschaftsbeginn von Wolke sieben auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde. 5:5 hieß es nach 90 Minuten. In der Verlängerung ging dem frechen B-Ligisten aber die Luft aus und die Schwarz-Roten machten noch einen deutlichen 9:5-Sieg klar. Tobias Thoma, Kevin Winkhold und Alex Keller hatten für die 3:1-Führung gesorgt. Den Rückstand wandelte der B-Ligist in eine 4:3-Führung um. In der 81. Minute erzielte Stefan Mertens den Ausgleich und besorgte in der Verlängerung die 5:4-Führung. Diese bauten Manuel Krebs und Alex Keller auf 7:4 aus. Die beiden letzten Tore gingen dann wieder auf das Konto des Roetgener Mannschaftsführers. „Der Mecki war heute unser Matchwinner“, lobte Frank Küntzler den vierfachen Torschützen Stefan Mertens.

Überhaupt keine Probleme hatte Bezirksligist Germania Eicherscheid mit dem C-Ligisten Genclerbirligi Baesweiler. Jan Breuer brachte die Blau-Weißen frühzeitig in Führung. Durch ein Eigentor kam die Germania zum 2:0. Marco Kraß sorgte in der zweiten Halbzeit mit zwei weiteren Toren für den nie gefährdeten 4:0-Erfolg.

Zumindest vom Papier her schien die Aufgabe des SV Rott bei A-Liga-Neuling Rasensport Brand deutlich schwerer, jedoch landeten die Rotter einen glatten 4:1-Sieg. Mohamed Miri, Avdo Iljazovic und Stefan Savic hatten für die 3:0-Führung gesorgt. Nach dem zwischenzeitlichen 3:1 machte Timo Lantin den Endstand klar. Die zweite Pokalrunde wird am 20. August ausgetragen, dann trifft der FC Roetgen auf den JSV Baesweiler, der SV Rott reist zu Grün-Weiß Lichtenbusch, während Germania Eicherscheid beim B-Ligisten FC Sparta Würselen Termin hat.

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