Nur die Sekundarschule wächst in der Nordeifel

Von: hes
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2774 Mädchen und Jungen besuchen aktuell die sechs weiterführenden Schulen im Schulverband Nordeifel. Symbolfoto: Harald Tittel/dpa

Nordeifel. 2774 Mädchen und Jungen besuchen aktuell die sechs weiterführenden Schulen im Schulverband Nordeifel sowie die beiden privaten öffentlichen Schulen in Monschau und Vossenack. Dies geht aus einer Statistik hervor, die jetzt dem Monschauer Bildungsausschuss vorlag.

Dabei sank die Gesamtschülerzahl um 65 Kinder und Jugendliche gegenüber dem gleichen Stichtag (1. Oktober) im Jahr zuvor. Damals hatte die Statistik 2839 Schüler für die Eifeler Schulen ausgewiesen. „Die Sekundarschule Nordeifel ist die einzige Einrichtung, die wächst“, stellte Brigitte Olschewski im Bildungsausschuss fest, wohl wissend, dass die jüngste Nordeifeler Schule auch die einzige Schule im Aufbau ist.

Derzeit führt die 2013 geöffnete Sekundarschule das fünfte bis achte Schuljahr mit jeweils drei Klassen pro Jahrgang in Simmerath sowie deren zwei in Kleinhau. 562 Mädchen und Jungen zum Zeitpunkt der Erhebung bedeuten einen Zuwachs um 164 Schüler, was wiederum deutlich zeigt, dass diese Schule nicht allein durch die Neuanmeldungen für das fünfte Schuljahr wächst.

Für die Eingangsstufe gab es nämlich zum Schuljahresbeginn „nur“ knapp 120 Neuanmeldungen; über 40 Mädchen und Jungen sind also, zumeist im laufenden Schuljahr, zur Sekundarschule nach Simmerath oder Kleinhau gekommen. Einige davon besuchen die kleine (16) Flüchtlingsklasse am Standort Kleinhau, ein Großteil aber vollzog den Wechsel von Real- und Hauptschulen sowie Gymnasien, weil die Eltern beim Verlassen der Grundschule offensichtlich die falsche Schulform für ihr Kind gewählt haben.

So ist schon heute absehbar, dass die Sekundarschule in zwei Jahren mit dann allen sechs Altersstufen der Sekundarstufe 1 dem Monschauer St. Michael-Gymnasium den Rang als größte Schule in der Nordeifel streitig machen könnte, zumal 2018 ein extrem starker Jahrgang mit heute 119 Elftklässlern (Q1) das MGM verlassen wird.

Noch aber ist St. Michael mit 793 Kindern und Jugendlichen in acht Jahrgängen sowie 17 Klassen und den Kursen in der dreiteiligen Oberstufe (EF, Q1, Q2) die mit Abstand größte Schule im Verband, gefolgt vom Franziskus-Gymnasium (585), der Sekundarschule (562 am Stichtag, 568 laut Schulleitung Anfang März) und der Mädchenrealschule, die, anders als die Schulen im Schulverband Nordeifel, noch eine große Klientel in Roetgen sowie im Aachener und Stolberger Raum besitzt.

Noch 141 ECR-Schüler

Zum vorletzten Mal werden im Juni die Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen-Simmerath (aktuell noch 43 Jugendliche in den Klassen 9 und 10), die Elwin-Christoffel-Realschule Monschau (141) sowie die Hauptschule (49) und die Realschule (78) Hürtgenwald eine Zehnerklasse verabschieden.

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