NRW-Tourismuszahlen 2013: Die Eifel punktet bei den Gästen

Von: P. St.
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Die Gäste kommen gerne: Die Eifel mit der Region Aachen, Düsseldorf und der Kreis Mettmann sowie das Ruhrgebiet verzeichnen laut aktueller NRW-Tourismus-Statistik 2013 das höchste absolute Wachstum. Foto: Archiv/P. Stollenwerk

Nordeifel. Der Tourismus in der Eifel floriert. Dieser Eindruck wird untermauert durch die jüngste Statistik, die NRW-Tourismus am Dienstag vorlegte. Dabei verzeichnen die Eifel mit der Region Aachen, Düsseldorf und der Kreis Mettmann sowie das Ruhrgebiet das höchste absolute Wachstum. Beim prozentualen Wachstum liegt die Eifel mit der Region Aachen vorn, gefolgt vom Siegerland-Wittgenstein.

Das Jahr begann nicht gut

Bei den Übernachtungszahlen lagen der Teutoburger Wald mit 6,5 Millionen Übernachtungen, das Sauerland (6,2 Millionen), die Region Köln und Rhein-Erft-Kreis (6,2 Millionen) und das Ruhrgebiet (6 Millionen) vorn.

Bei der prozentualen Entwicklung der Gästeankünfte weisen Siegerland-Wittgenstein (+5,5 Prozent) sowie die Eifel und Region Aachen (+ 5,3 Prozent) und die Region Düsseldorf und Kreis Mettmann (+ 4,4 Prozent) die höchsten Wachstumsraten auf. Bei der Übernachtungsentwicklung lagen die Eifel und die Region Aachen (+ 7,6 Prozent) und Siegerland-Wittgenstein (+ 4,2 Prozent) ebenfalls vorn.

Dabei fing das Tourismus-Jahr 2013 überhaupt nicht so gut an. In den ersten fünf Monaten des vergangenen Jahres lagen die Gästezahlen sogar noch 2,1 Prozentpunkte unterhalb des Vorjahresniveaus. Die Sommermonate, insbesondere der Juli, und der Herbst brachten dann aber die Kehrtwende. Mit 20,4 Millionen Ankünften (+ 2,0 Prozent) und 46,1 Millionen Übernachtungen (+1,6 Prozent) konnte Nordrhein-Westfalen 2013 damit den vierten Rekord in Folge erzielen und zugleich die 20-Millionen-Marke ist knacken: Zum ersten Mal haben die meldepflichtigen Beherbergungsbetriebe (über zehn Betten) im Land mehr als 20 Millionen Gäste innerhalb eines Jahres begrüßt. Vor allem die ausländischen Gäste sorgten für kräftige Zuwächse.

In der gesamten Städteregion Aachen lag die prozentuale Steigerung der Übernachtungen bei 5,4 Prozent (116292).

Noch besser sah es im Nachbarkreis Düren aus, der eine Steigerung um 25 Prozent (20020) verzeichnete. Die beiden Nachbarkommunen Nideggen (+3,1 Prozent/3618) und Heimbach (-8,3 Prozent/-2435) konnten diesem Trend nicht folgen, wohl aber die Gemeinde Hürtgenwald (+15,1 Prozent/3784).

„Wir haben alle gemeinsam hart daran gearbeitet, Nordrhein-Westfalen als Reiseland zu etablieren. Auch in diesem Jahr wollen wir den erfolgreichen Weg fortsetzen. Die Förderung des Tourismus haben wir dazu im Haushalt 2014 verstärkt“, erklärte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin am Dienstag.

Mehr ausländische Gäste

Seit 2008, also innerhalb von nur fünf Jahren, sind die Gästezahlen in NRW um 15,2 Prozent gestiegen. Sowohl bei den Besucherzahlen aus dem Inland als auch aus dem Ausland konnte Nordrhein-Westfalen dazugewinnen. Die Ankünfte aus dem Ausland legten 2013 überdurchschnittlich um 5,7 Prozent auf 4,5 Millionen zu, die Übernachtungen stiegen um 3,3 Prozent auf 9,5 Millionen. Rund ein Viertel aller Übernachtungen ausländischer Gäste ging auf das Konto niederländischer Gäste, die mit einem Plus von 0,4 Prozent den Rekord des Vorjahrs noch einmal steigern konnten. Überdurchschnittlich stark gewachsen sind die Übernachtungszahlen russischer (+13,3 Prozent) und arabischer (+14,7) Gäste.

Im Vergleich der Bundesländer erreicht NRW mit 20,4 Millionen Ankünften erneut den zweiten Platz hinter Bayern. Bei den Übernachtungen liegt NRW hinter Bayern und Baden-Württemberg auf dem dritten Rang.

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