Notunterkunft Heidgen: Streiterei löst Großeinsatz aus

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Nach Polizeiangaben sind in der ehemaligen „Funk“ Gruppen von Syrern und Afghanen aneinandergeraten.

Monschau. Ein großer Polizeieinsatz hat am Freitagabend, genau zu der Stunde, als sich die ersten Schreckensnachrichten aus Paris verbreiteten, für große Unruhe in der Bevölkerung im Raum Monschau gesorgt. Letztlich blieb es jedoch bei einem Einsatz mit glimpflichem Verlauf.

Ausgelöst hatte den Einsatz für insgesamt elf Fahrzeuge von Polizei und Rettungsdiensten ein Zwischenfall in der Notunterkunft in Höfen. Nach Polizeiangaben waren in der ehemaligen „Funk“ Gruppen von Syrern und Afghanen aneinandergeraten, so dass der Sicherheitsdienst vorsichtshalber die Polizei alarmierte.

Diese rückte kurz vor 19 Uhr mit Streifen- und Mannschaftswagen zur Flüchtlingsunterkunft im Heidgen aus. Nach ersten Feststellungen der eingesetzten Beamten war es dort zwar zu Handgreiflichkeiten gekommen, jedoch konnte der Streit schon vor Eintreffen der Beamten weitgehend beigelegt werden und es wurde laut Polizei niemand verletzt.

„Es hat nach unseren Informationen keine strafbaren Handlungen gegeben“, sprach der diesthabende Beamte der Polizei-Leitstelle in Aachen lediglich von einem „Scharmützel“. Alarmiert worden war die Polizei zu einer „Schlägerei unter einer größeren Personenanzahl“ und deshalb in größerer Stärke ausgerückt, wie Polizeihauptkommissar Dieter Grevenstein unserer Zeitung sagte.

„Lieber einmal zu viel mit einem größeren Aufgebot ausrücken als einmal zu wenig“, so der Sprecher der Leitstelle. Das Einsatzende notierte die Leitstelle der Polizei mit 22.15 Uhr.

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