Imgenbroich - Noch „Luft nach oben“ bei der touristischen Entwicklung

Noch „Luft nach oben“ bei der touristischen Entwicklung

Von: P. St.
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Das Thema „Nachhaltige Tourismus-Wirtschaft“ beschäftigte die Teilnehmer beim „Forum Eifel“ im Himo Imgenbroich.

Imgenbroich. Die Entwicklung weiterer touristischer Potenziale bietet für die Region Eifel eine große Chance, sich ein wichtiges und dauerhaftes wirtschaftliches Standbein für die Zukunft zu schaffen. Darin waren sich die Teilnehmer des „Forum Eifel“, das am Freitag im Himo Imgenbroich als Auftaktveranstaltung für den 14. Monschauer Wirtschaftstag am Sonntag in Imgenbroich statt- fand, vollkommen einig.

Den zehn Experten aus dem näheren und weiten Umfeld des Tourismus, die von Moderator Robert Esser geschickt durch die Thematik geleitet wurden, saßen etwa 60 interessierte Besucher gegenüber. „Nachhaltige Tourismus-Wirtschaft“ lautete das Thema des Tages und gerne folgten die Teilnehmer auf dem Podium dem Wunsch von Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter, „den großen Bogen“ zum Thema Tourismus zu schlagen statt „kleinteiligen Ärger“ aufzutischen.

Eine große Geschichte ist aus der Sicht der Bürgermeisterin zum Beispiel der soeben eröffnete Vennbahnradweg, den sie als „wertvollste touristische Infrastruktur-Maßnahme“ der zurückliegenden fünf Jahre bezeichnete.

Diesen Ball griff Isabell Weykmans, Tourismusministerin in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens, gerne auf. Vor dem Hintergrund, dass der Tourismus der drittstärkste Wirtschaftsfaktor in Europa sei, gebe es auch in der Region noch „Luft nach oben.“

Die weitere Entwicklung der Tourismus-Wirtschaft besitze „absolute Priorität“ und sei eine Aufgabe, der sich gesamte Grenzregion gemeinsam widmen solle.

Breitenwirkung

Ein „enorme Bedeutung für die Wirtschaftsförderung“ sah auch Fritz Rötting, Geschäftsführer der IHK Aachen und langjähriger Begleiter beim Aufbau von Infrastrukturen, im Tourismus.

Die Wertschöpfung des Tourismus für die Region strahle auch aus auf die Entwicklung von Handwerk, Gewerbe und Kultur. Somit sichere die Tourismus-Wirtschaft in ihrer Breitenwirkung auch Arbeitsplätze und Einkommen.

Mit Blick auf die Monschauer Altstadt brach Rötting auch eine Lanze für den Tagestourismus, „der Geld in die Stadt bringt. Um diese Entwicklung aber nicht zu gefährden, müsse die Angebotsqualität eine hohe Priorität besitzen. (weiterer Bericht in der Montagsausgabe).

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