Nideggen übernimmt Vorsitz im Kommunalen Nationalparkausschuss

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Margit Göckemeyer, Bürgermeisterin der Stadt Nideggen, übernahm jetzt den Vorsitz im Kommunalen Nationalparkausschuss. Nationalpark-Leiter Hennig Walter gratuliert. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke

Schmidt. Zur ersten Sitzung in diesem Jahr trafen sich kürzlich die Vertreter der Nationalpark-Gremien in Schmidt. Seit Gründung des Nationalparks Eifel 2004 tagen die Gremien, bestehend aus der Nationalpark-Arbeitsgruppe und dem Kommunalen Nationalparkausschuss, um die Interessen der Bevölkerung zu vertreten und die Nationalparkverwaltung zu unterstützen.

Im kommunalen Nationalpark-Ausschuss trat Bürgermeisterin Margit Göckemeyer den Vorsitz an, der nun für die nächsten zwei Jahre bei der Nationalpark-Stadt Nideggen liegt. 2004 haben sich die Nationalpark-Gremien mit dem Ziel gegründet, die Nationalparkverwaltung zu unterstützen und die Belange der Kommunen zu sichern. Festgelegt ist dies in der Nationalparkverordnung in den Paragrafen 19 und 20.

Der Kommunale Nationalparkausschuss besitzt bei Grundsatzfragen ein Veto-Recht. Damit kann er die Arbeit der Nationalparkverwaltung deutlich mitbestimmen. In den vergangenen elf Jahren sahen sich die Mitglieder nicht dazu veranlasst, davon Gebrauch zu machen. Alle zwei Jahre wechselt der Vorsitz nach dem Alphabet der neun Nationalpark-Kommunen.

Das Stadtoberhaupt aus Nideggen, Margit Göckemeyer, übernimmt turnusmäßig das Zepter für den Vorsitz des Nationalparkausschusses von Bürgermeisterin Margareta Ritter aus Monschau. „Wir stehen mit dem Erfolgsmodell Nationalpark Eifel auf einer guten Basis mit dem besonderen Schutzstatus, der Natur und dem Naturerleben im Nationalpark Eifel. Mir liegen vor allem das breit aufgestellte Angebot im Naturerleben, das auch Menschen mit Behinderungen einbezieht sowie das Netzwerk der Nationalpark-Schulen, das sich stark um die junge Generation kümmert, am Herzen“, benennt die neue Vorsitzende Göckemeyer ihre persönlichen Schwerpunkte.

Der Kommunale Nationalparkausschuss setzt sich aus dem Kölner Regierungspräsidenten, den Landräten der drei beteiligten Landkreise, den Bürgermeistern der neun Nationalpark-Kommunen Heimbach, Hellenthal, Hürtgenwald, Kall, Mechernich, Monschau, Nideggen, Schleiden, Simmerath und dem Vorstandsvorsitzenden des Wasserverbandes Eifel-Rur zusammen.

Seine Mitglieder gehören auch der Nationalpark-Arbeitsgruppe an, in der zudem Vertreter aus 30 Behörden, Verbänden und anderen relevanten Gruppen mitarbeiten. Zum Thema Wildbestandsregulierung im Nationalpark Eifel erweitert sich der Personenkreis der Nationalpark-Arbeitsgruppe noch einmal um Vertreter aus elf Institutionen.

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