Neues Zuhause für die Musiker

Von: fm
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Mit Tatkraft und Energie will der Vorstand der Musikvereinigung Montjoie im kommenden Jahr als vorrangige Ziele die Einrichtung des neuen Probenraumes und die Verbesserung der Probenarbeit angehen. Foto: F. Mertens

Monschau. Die Musikvereinigung Montjoie musste im vorigen Jahr ihren Proberaum im Container an der Realschule kurzfristig aufgeben. Vorstandsmitglied Manfred Brandenburg gelang es, den Aktiven vorübergehend in der leer stehenden Hausmeisterwohnung der evangelischen Kirche eine neue Probemöglichkeit zu vermitteln.

Inzwischen zeichnet sich eine dauerhafte Lösung für den Probenbetrieb ab: Demnächst wird langfristig ein Probenraum in der Hauptschule bereitstehen.

Vorsitzender Hilmar Weber verspricht sich davon eine regere Beteiligung bei den Proben. Obschon das Orchester im letzten Jahr kleiner geworden sei, habe man an den Großveranstaltungen des letzten Jahres in ausreichender Besetzung teilnehmen können. Insgesamt zeigte sich der Vorsitzende mit dem Verlauf des letzten Jahres zu Beginn der Mitgliederversammlung im Brauhaus der Felsenkellerbrauerei am Freitagabend zufrieden.

Sein Vertreter, Manfred Brandenburg, hatte in seiner Chronik das Geschehen des letzten Jahres in allen Stationen ausführlich aufgelistet. Besonders erfolgreich sei die Kalenderaktion mit historischen Bildern aus der Altstadt verlaufen. Die Gesamtauflage von 300 Stück ist bis auf einen kleinen Rest schon verkauft. Finanziell habe die Aktion ein ansehnliches Plus in die Vereinskasse gespült. Aufgrund der regen Nachfrage soll im nächsten Jahr ein weiterer Kalender erscheinen.

Die Wechsel im Probenraum kamen in der Chronik auch zur Sprache. Der damalige Ortsvorsteher Alexander Lenders hatte die Lösung in der Hauptschule vermittelt. Inzwischen liege die Zusage der Bürgermeisterin hierzu vor. Die Renovierungsarbeiten werden sich aber noch einige Zeit hinziehen. Der Verein muss dazu auch Eigenleistung in Arbeit erbringen.

Die knappe Besetzung des Orchesters lasse es ratsam erscheinen, Musikstücke auf die aktuelle Besetzung umzuschreiben. Neue Musikstücke, die dazu passen, sollen angeschafft werden. Unterhaltungsmusik soll dabei Vorrang vor Konzertstücken haben. Dirigent Jeff Krings sah darin keineswegs ein Rückschritt in der Qualität des Orchesters. Im Orchester fehlen Posaunen, Saxophone, Bass und Schlagzeug.

Ausführlich erwähnte der Chronist auch die „Woche der Musik” im Juni vergangenen Jahres. Das Wetter spielte damals nicht richtig mit, der Start in die Musikwoche am Donnerstag ließ in einigen Punkten zu wünschen übrig. Dafür kamen an den folgenden Tagen die Vorträge des eigenen Orchesters, der benachbarten Musikvereinigungen und der Musiker aus Holland umso besser beim Publikum an.

Die Kassenführer Nathalie Förster und Bastian Gillessen berichteten von einer erfreulichen Entwicklung der Finanzen. Dirk Kaulard und Manuela Barth hatten die Kasse geprüft und schlugen Entlastung vor.

Im Dirigentenbericht unterstrich Jeff Krings die gute Resonanz der Konzerte aus dem letzten Jahr. Die Leute würde nun erwarten, dass sich der gute Eindruck des letzten Jahres auch in der Zukunft bestätigen würde. Auf Vorschlag von Alain Flas soll demnächst eine CD aufgenommen werden. Um in der Probenarbeit ein gutes Stück weiter zu kommen, soll Ende Oktober ein gemeinsames Probewochenende stattfinden.
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