Neues Gesicht für den Paulushofdamm

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Der Damm bleibt während der ganzen Bauzeit für Fußgänger, Fahrradfahrer und für Fahrzeuge mit Sondergenehmigung passierbar. Vor allem das gefährliche und verbotene Springen von der Dammkrone soll damit ein Ende haben – ebenso wie die provisorische Sperre. Foto: H. Schepp

Rurberg. Der Paulushofdamm, der in Rurberg den Obersee vom Hauptsee trennt, wird ab Montag zur Baustelle: Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) nimmt bauliche Veränderungen auf der Dammkrone und an der Brücke über den Überlauf des Obersees in den Hauptsee vor.

„Die Arbeiten dienen einerseits einer touristischen Inwertsetzung, andererseits wird die Verkehrssicherheit erhöht“, teilte dazu der WVER mit. Besonders die Brückenanlage bereitet dem Verband bei sommerlichen Temperaturen Sorgen. „Trotz Warn- und Verbotsschildern wird die Brücke immer wieder zum lebensgefährlichen Springen in den Hauptsee genutzt“, teilt der Verband mit Sitz in Düren mit. Bei niedrigen Wasserständen riskiere man dabei, auf dem Betonboden des Überlaufs aufzuschlagen.

Der Paulushofdamm verfügt zurzeit über eine asphaltierte Fahrbahn mit beidseitigen Gehwegen. Der Gehweg auf der Seite des Obersees ist, erhöht durch einen Bordstein, direkt an die Fahrbahn angebaut. Der Gehweg auf der Seite des Hauptsees ist von dieser durch einen Grünstreifen getrennt.

Der WVER wird den oberseeseitigen Weg hinter dem Bordstein aufheben und diesen mit Erdreich auffüllen. Ebenso werden am Böschungshang zum Obersee ein neuer Stabzaun und eine Hecke gesetzt, so dass durch diese Trennung auch optisch dokumentiert wird, dass der Obersee als Trinkwasserquelle besonders geschützt ist.

Auf der dem Hauptsee zugewandten Seite wird der Gehweg zur Fahrbahn hin verlegt und ebenerdig an diese angeschlossen. Deren Asphaltkante wird zudem mit Betonsteinen mit weißer Oberfläche optisch vom Weg abgetrennt. Der Gehweg wird aus Betonsteinen gepflastert, eine Breite von zwei Metern haben und zur Ableitung von Niederschlagswasser zum See hin leicht abfallend sein.

Die Freiräume bis zur Böschungskante werden mit Oberboden verfüllt, in der der Regen dann versickern kann. Auch hier werden an der Böschung eine Hecke und ein Stabgitterzaun gesetzt.

Damm bleibt passierbar

Die Gehwege auf der Brücke bleiben beidseitig erhalten und werden, genau wie die Fahrbahn, nur ausgebessert, wo es erforderlich ist.

An der Brücke wird ebenfalls eine neue Zaunanlage gesetzt, die das verbotene Springen in den Hauptsee verhindern soll. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein. Der Damm bleibt während der ganzen Bauzeit für Fußgänger, Radfahrer und für Fahrzeuge mit Sondergenehmigung passierbar.

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