Neues Einsatzfahrzeug für Freiwillige Feuerwehr Rurberg

Von: M. S.
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Pfarrer Michael Stoffels (2.v.l.) nahm die Einsegnung des neuen Löschfahrzeugs vor. Rurbergs Löschgruppenführer Bernd Bongard erhielt dazu von Bürgermeister Hermanns (3. v. l.) den Allzweck-Zündschlüssel. Foto: Manfred Schmitz

Rurberg. Unter Anteilnahme der Ortsbevölkerung übernahm die Rurberger Löschgruppe in Simmeraths Freiwilliger Gemeindefeuerwehr am Wochenende ein buchstäblich brandneues Hilfeleistungs- und Löschgruppenfahrzeug.

Den Höhepunkt des Festaktes bildete die Einsegnung der multifunktionalen Brandbekämpfungs- und Unfallschutzeinheit durch Pfarrer Michael Stoffels.

Der Zelebrant betonte, es sei ihm „eine besondere Freude, mit der Feuerwehr zu feiern, weil diese stets dem Gemeinwohl dient und deren Angehörige dem christlichen Gebot zuverlässiger Hilfeleistung in Notfällen ihrer Mitbürger verpflichtet sind”. Er empfahl überdies die Feuerwehrleute Gottes Fürsorge, „damit sie auch künftig die Kraft haben, im lebendigen Glauben für ihre Nächsten zu wirken”.

Zwei Altfahrzeuge ausgemustert

In einem Grußwort hieß Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns unter den Gästen auch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Werner Graff, Gerd Hüpgen in Vertretung von Gemeindewehrführer Jürgen Förster, den Vorsitzenden der Feuerwehr-Kommission, Ulrich Offermann, und Rurbergs Ortsvorsteher Heiner Jansen willkommen.

Der Bürgermeister bat die Anwesenden, eine Schweigeminute für die von der Flutwelle betroffenen Menschen in Japan einzulegen. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die immense Bedeutung der Feuerwehren für Schutz, Rettung und Wohlergehen ihrer Mitbürger.

Das 240.000 Euro teure neue Fahrzeug ersetzt gleich zwei ausgemusterte Altfahrzeuge. Diese Verringerung des gemeindeeigenen Fuhrparks wertete Hermanns als „deutliche Einsparung im Rahmen unseres entwickelten Brandschutzkonzeptes”. Hermanns zollte den 28 Rurberger Wehrleuten ein großes Lob: „Sie haben es durch hervorragende Pflegearbeit geschafft, die alten Einsatzwagen weit über die sonst üblichen 25 Jahre hinaus funktionstüchtig zu erhalten!”

”Es war Herbst, als wir das Fahrzeug bei der Firma Ziegler in Süddeutschland abholten”, blickt Bongard zurück, „aber es war ein Gefühl wie Weihnachten, als wir es in Besitz nahmen, wir waren gerührt.”

Der Löschgruppenchef würdigte die „gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und ehrenamtlichen Helfern, nicht zuletzt die Fachkompetenz von Rolf Förster, die uns bei Auswahl der richtigen Zugmaschine und dem Zubehör sehr hilfreich war”.

189 Einsätze pro Jahr

Vize-Gemeindewehrführer Gerd Hüpgen wies darauf hin, die Simmerather Wehr stelle mit 334 Aktiven die zahlenmäßig stärkste innerhalb der Städteregion. Ihr Fuhrpark umfasse 23 Einsatzfahrzeuge.

Hüpgen warf einen beredten Blick in die Statistik: Seit 2006 wurden durchschnittlich 189 Einsätze pro Jahr verzeichnet.„ Nur in 50 dieser Fälle spielten Brände eine Rolle, statt Feuer gewinnen technische Hilfeleistungen (Unfälle, Ölalarme) mehr und mehr an Bedeutung.”

Mit einem gemütlichen Beisammensein zu Fritten und Bratwurst klang die Einweihungszeremonie aus.
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